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Wie geht's der Kirchengemeinde?

Potenziale vor Ort - Erstes Kirchengemeindebarometer
Was passiert an der Basis der evangelischen Kirche? Was bewegt Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher? Gut 50 Jahre lang gab es auf diese Fragen keine gesicherten Antworten. Das SI legt jetzt die Ergebnisse der repräsentativen Studie "Wie geht's der Kirchengemeinde?" als Buch vor. Die Ergebnisse basieren auf den Antworten von fast 4.000 Kirchenältesten aus ganz Deutschland. In einem einleitenden Kapitel wird sowohl auf den Forschungsstand der letzten Jahrzehnte als auch auf neuere Studien zur Kirchenmitgliedschaft eingegangen.

Ausgangslage
Kirchengemeinden bilden die Basis kirchlichen Lebens. Ende 2012 gab es in den 20 Landeskirchen, so die EKD-Statistik, knapp 14.800 selbstständige Gemeinden. Hier werden Menschen getauft, konfirmiert, vermählt, getraut, bestattet. Gemeinden sind die Orte, in denen religiöses Leben stattfindet, reproduziert und auch gewandelt wird. Dafür, dass die Gemeinden derart zentral für das kirchliche Leben sind, ist erstaunlich wenig bekannt über ihre Organisationsformen, ihr Selbstverständnis, die Art ihrer Selbststeuerung und über die tagtägliche Arbeit vor Ort. Mit welcher Sozialform haben wir es bei Kirchengemeinden überhaupt zu tun? Was sollen, können und wollen sie leisten?
Im Zuge der Reformdiskussion wird eine Vielzahl normativer Erwartungen an Kirchengemeinden herangetragen: sie sollen ihre organisatorische Effizienz steigern und in der Öffentlichkeit und auf dem Markt in Konkurrenz mit anderen bestehen. Zugleich sollen sie aber auch die Erfahrung spezifischen Gemeinschaftslebens bieten. In eklatantem Widerspruch zu dieser Erwartungshaltung steht das Defizit in der Erforschung der realen Prozesse kirchengemeindlicher Steuerung. Seit Anfang der 1960er Jahre hat es dazu keine ernst zunehmende empirische Forschung mehr gegeben. Was sich also jenseits der Diskurse über Kirchengemeinden tatsächlich in den Kirchengemeinden abspielt, entzieht sich weitgehend der genauen Beobachtung.

Ziel des Projektes
Zunächst sollen Annäherungen an die Beantwortung grundlegender Fragen gefunden werden:
- Was passiert an der Basis der evangelischen Kirche?
- Wie verstehen sich Kirchengemeinden selbst und welches Bild haben sie von sich?
- Wie haben sie die Entwicklung der letzten Jahre erlebt und wie schätzen sie die Zukunft ein?
- Erleben sie die anstehenden Reformen als eher förderlich oder als hinderlich?

Weitere Informationen:
http://www.ekd.de/si/projekte/laufend/22128.html

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