Die Päpstin - Die Päpstin Johanna

Giovanni Boccacio's ''De Claris Mulieribus'' Kapitel XCIX, "De Ioanne Anglica Papa".


Päpstin Johanna

Bei Päpstin Johanna (auch Johannes Anglicus, in anderen Varianten der Legende auch Jutta, Frau Jutte, Gilberta, Agnes oder Glancia genannt) handelt es sich um einen Legendenstoff. Von Historikern wird die Päpstin Johanna als fiktive Gestalt eingestuft.

Ursprung der Legende
Die Legende um die Päpstin Johanna ist seit dem 13. Jahrhundert überliefert. Die ursprünglichen Formen der Sage berichteten von einer namenlosen Päpstin, die gegen Ende des 11. Jahrhunderts amtiert haben soll (Chronica universalis Mettensis des Jean de Mailly und Tractatus de diversis materiis predicabilibus des Stephan von Bourbon Mitte des 13. Jahrhunderts). Martin von Troppau verlegt diese Legende in seiner 1277 veröffentlichten Chronik in das 9. Jahrhundert und ergänzte die Schwangerschaft und Niederkunft der Päpstin während einer Prozession. Zwei Versionen Martins beschreiben entweder den Tod der Päpstin und ihres Kindes bei der Geburt oder die ihrer Verbannung in ein Kloster. Spätere Überlieferungen der Legende schmücken meist die erste Version weiter aus und der Päpstin werden andere Namen gegeben. Martins Version der Legende bildet auch die Basis der Version in der Schedelschen Weltchronik, die ebenfalls weite Verbreitung fand.

Quellen der Legende, die vor das 13. Jahrhundert datiert werden, sind nicht bekannt.

Erste ernsthafte Zweifel an der Historizität der Legende, die lange Zeit selbst von den Päpsten für echt gehalten wurde, finden sich schon bei dem reformierten Kirchengeschichtler David Blondel (1590–1655). Die Wissenschaft ist sich heute einig, dass die Legende keinen historischen Kern enthält.

Hypothesen
Es existieren zahlreiche Theorien, die die Entstehung der Legende um die Päpstin zu erklären versuchen.

Eine Theorie sieht die Geschichte der Päpstin Johanna als Legende, die ihren wahren Kern im Bezug zur Familie der Theophylakten hat, genauer im Bezug zu Marozia, der Mutter von Papst Johannes XI., und ihrer Mutter Theodora, die in weniger als einem Jahrzehnt acht Päpste auf den Thron und wieder zu Fall brachten und somit die wahre Macht hinter dem päpstlichen Thron darstellten (siehe auch Pornokratie).

Der Historiker Cesare Baronio erklärt den Mythos als eine Satire auf Papst Johannes VIII. (Papst 872–882) wegen seiner Weichheit im Umgang mit dem Patriarchen von Konstantinopel Photios I.

Der Historiker Michael Hesemann führt die Entstehung der Legende um die Päpstin Johanna auf zwei Faktoren zurück. Einmal hieß die enge Gasse, die vom Lateran zum Vatikan führte, tatsächlich „vicus Papessa“, wurde aber nach einer dort bis ins 10. Jahrhundert residierenden Adelsfamilie, den „Papes“, benannt. Diese Gasse wurde tatsächlichlich aufgrund ihrer Enge von den Päpsten bei Prozessionen gemieden. Dort befand sich (unter der Kirche San Clemente) ein einstiges Heiligtum des heidnischen Mithras-Kultes. Eine Weiheinschrift mit den lateinischen Buchstaben P.P.P.P.P.P. wird von den frühesten Quellen immer als Beleg für die Geschichte von der Päpstin genannt und als „Petre, Pater Patrum, Papisse Prodito Partum“ („Petrus, Vater der Väter, enthülle die Niederkunft des weiblichen Papstes“). Tatsächlich war P.P.P. („proprie pecunia posuit“: „stellte die notwendigen Mittel zur Verfügung“) eine übliche antike Weiheinschrift, während „Pater Patrum“ ein Hohepriester-Titel des Mithras-Kultes war. Ein an der Gasse aufgestelltes Madonnen-Bild wird noch heute als Darstellung der Päpstin fehlgedeutet.

Papstnachfolge
Der offizielle Nachfolger von Papst Leo IV. war Benedikt III., von dem jedoch nur wenige belegte Informationen vorliegen. Einige vermuteten deshalb, dass Benedikt III. von der römisch-katholischen Kirche erfunden wurde, als im 17. Jahrhundert Päpstin Johanna aus der Geschichte getilgt worden sei. Jedoch gibt es Münzen, die Benedikt III. zusammen mit dem am 28. September 855 verstorbenen Kaiser Lothar zeigen. Am 7. Oktober 855 erließ Benedikt III. eine Charta für die Abtei Corvey, zudem ist seine Korrespondenz mit dem Erzbischof von Reims und sein Rundschreiben an die Bischöfe im Reich Karls des Kahlen erhalten.

Eine andere Theorie nimmt an, dass Päpstin Johanna zwischen Leo IV. und Benedikt III. den Heiligen Stuhl innehatte. Diese Theorie lässt sich nicht durch historische Belege bestätigen. Der byzantinische Patriarch Photios I., der ein Gegner des römischen Papsttums war, erwähnt in seinen Schriften Leo und Benedikt als aufeinander folgende Päpste. Es findet sich auch dort, bei aller Kritik am römischen Papsttum, kein Hinweis auf eine Päpstin.

Päpstin Johanna wird in verschiedenen historischen, aber auch unzuverlässigen, Quellen erwähnt, bis ins 17. Jahrhundert auch in kirchlichen Quellen.

Eine der am häufigsten genannten Quellen ist der Liber Pontificalis des früheren Gegenpapsts Anastasius Bibliothecarius, der ein Zeitgenosse der Päpstin gewesen wäre. Jedoch findet sich die Angabe lediglich in einem Manuskript, das sich in der vatikanischen Bibliothek befindet. Die Bemerkung zur Päpstin ist jedoch von einem späteren Schreiber als Fußnote nachgetragen worden. Dieser Nachtrag wird auf das 13. Jahrhundert datiert und dürfte unter dem Einfluss der Chronik Martins von Troppau entstanden sein und gilt daher nicht als zeitgenössischer Beleg. Gleiches gilt für die Manuskripte des Chronicon des Marianus Scotus. Während das Werk selbst im 11. Jahrhundert entstanden ist, werden alle Manuskripte, die einen Verweis auf eine Päpstin enthalten, auf ein späteres Datum als Martins Chronik datiert. Frühere Abschriften von Scotius′ Werk enthalten diese Hinweise nicht.


Argumente gegen die Legende

Umfassende Gegenargumente zu den angeblichen Belegen für Johannas Existenz, die die Romanautorin Donna W. Cross im Anhang ihres Buches aufgeführt hat

Die Päpstin - Der Film

"Die Päpstin" ist ein deutsch-britisch-italienisch-spanisches Historiendrama des deutschen Regisseurs Sönke Wortmann aus dem Jahr 2009. Der Film basiert auf dem historischen Roman "Die Päpstin" der US-amerikanischen Schriftstellerin Donna Woolfolk Cross aus dem Jahr 1996 und schildert die im Hochmittelalter entstandene Legende um die Figur der Päpstin Johanna, die im 9. Jahrhundert den Heiligen Stuhl besetzt haben soll.

Handlung
Im Jahre 814, kurz nach dem Tod Karls des Großen, kommt in Ingelheim am Rhein ein Mädchen namens Johanna zur Welt. Sie ist die Tochter des Dorfpriesters, der nicht glücklich darüber ist, weiblichen Nachwuchs zu bekommen. Der Vater herrscht mit harter Hand über seine Frau, die heimlich zu Wotan betet, und die Kinder. Dennoch zeigt sich Johanna schon als junges Mädchen sehr wissbegierig und redegewandt. Sie überredet ihren älteren Bruder Matthias, sie Lesen zu lehren, woraufhin sie sich intensiv mit der Bibel beschäftigt. Nach Matthias' plötzlichem Tod will der Vater seinen zweiten Sohn Johannes zur Domschule in Dorstadt schicken, doch beim Besuch des Lehrers Aesculapius in Ingelheim erweist sich Johanna als wesentlich fähiger im Umgang mit der Heiligen Schrift. Sie ist nicht nur in der Lage, den lateinischen Text zu verstehen, sondern bietet außerdem eine einwandfreie Deutung des Gleichnisses vom Senfkorn. Gegen den Willen des Vaters unterrichtet Aesculapius das Mädchen und zeigt ihr literarische Werke wie die Odyssee.

Als ein Gesandter des Bischofs kommt, um Johanna für die Domschule abzuholen, behauptet ihr Vater, dass ein Irrtum vorliege, und lässt den Boten mit Johannes wegreiten. Johanna flieht nachts aus ihrem Elternhaus und holt ihren Bruder ein, dessen Begleiter ermordet wurde. Gemeinsam gelangen sie nach Dorstadt, wo der Bischof mit großer Überraschung auf Johannas forsche Worte reagiert und der Lehrer Odo sie nur widerwillig in seine Klasse aufnimmt. Unterstützung erhält das Mädchen von Gerold, der sie in seinem Haus aufnimmt und sich in die heranwachsende Frau verliebt. Der Graf muss einige Zeit später an der Seite des Kaisers Lothar I. in den Krieg ziehen, woraufhin seine Gattin Richilde versucht, sich der Rivalin zu entledigen, indem sie Johannas Hochzeit plant. Während der Vermählung fallen allerdings die Normannen in der Stadt ein und veranstalten ein blutiges Gemetzel, das Johanna nur knapp überlebt.

Angesichts dieses Erlebnisses entscheidet sie sich, eine männliche Identität anzunehmen. Sie schneidet sich die Haare kurz, bindet sich die Brust flach und tritt als „Bruder Johannes Anglicus“ in das Benediktiner-Kloster Fulda ein. In der ständigen Angst, entlarvt zu werden, beeindruckt sie die anderen Mönchen mit ihren Kenntnissen der Heilkunde. Während dieser Heiltätigkeit im Kloster kann sie eine ältere Frau und deren Kinder vor einer gefährlichen Infektionskrankheit retten. Dabei erkennt sie die Begabung des ältesten Sohnes Arn und ermöglicht ihm den Besuch der Klosterschule. Eines Tages erhält sie Besuch von ihrem vergreisten Vater, der einen tödlichen Schock erleidet, als er erkennt, dass ihm nicht sein Sohn Johannes gegenübersteht. Kurze Zeit später breitet sich das Fieber im Kloster aus. Johanna widersetzt sich einer körperlichen Untersuchung, woraufhin ein älterer Mönch ihr verrät, dass er ihr wahres Geschlecht kennt.

Sie flieht aus dem Kloster, erhält bei Arn, inzwischen Verwalter eines Grafen geworden, vorübergehend Unterschlupf und unterrichtet dessen Tochter Arnalda. Nach kurzer Zeit entschließt sie sich, wieder als Mann verkleidet, zu einer Pilgerreise nach Rom und wird auch dort auf Grund ihrer umfassenden Heilkenntisse zu einem angesehen Medicus. Indem sie den amtierenden Papst Sergius II. mit ihren pflanzlichen Heilmittel von der Gicht befreit, erlangt sie hohes Ansehen. Der Heilige Vater ernennt sie zunächst zu seinem Leibarzt und später zu seinem Nomenklator, ohne zu wissen, dass sie eine Frau ist. Schließlich bedroht Kaiser Lothar I. den Papst, da dieser seine Wahl nicht vom ihm bestätigen ließ, daraufhin zieht er mit seinem Heer nach Rom, um Sergius zu unterwerfen. In seinem Gefolge kommt auch Gerold in die Stadt und erkennt Johanna wieder. Durch eine hydraulische Vorrichtung, die Johanna und Gerold einst im kleinen Maßstab gebaut hatten, schließt sich das große Tor des päpstlichen Palastes, was Lothars Soldaten als göttliches Zeichen deuten. Gerold zeigt Johanna sein Begehren, doch diese ist zwischen ihrer weiblichen und männlichen Identität hin- und hergerissen.

Währenddessen spinnt Anastasius, der mit Lothar verbündet ist, eine Intrige, an deren Ende der Mord an Papst Sergius stehen soll. Der hinterlistige Anschlag ist erfolgreich, weshalb sich das Volk versammelt, um durch Akklamation einen Nachfolger zu wählen. Da Johanna und Gerold davon ausgehen, dass Anastasius die Wahl gewinnt, planen sie die Flucht. Aber plötzlich erfahren sie, dass Johanna zum Stellvertreter Gottes bestimmt wurde. In ihrem Pontifikat präsentiert sie sich als wohltätiger Papst und hilft sowohl den Armen als auch den Frauen. Außerdem ernennt sie Gerold zum Kommandanten des päpstlichen Heeres. Plötzlich ist ihr Amt jedoch durch ihre Schwangerschaft in akuter Gefahr. Sie versucht noch, bis Ostern durchzuhalten. Bei der Osterprozession töten die Verschwörer unter der Führung von Anastasius Gerold. Johanna bricht durch die Geburtswehen zusammen und stirbt.

Anastasius erklärt sich zu ihrem Nachfolger, wird aber bald danach vom römischen Volk abgesetzt und in ein Kloster verbannt, dort verfasst er das Liber Pontificalis, ein Verzeichnis aller Päpste, erwähnt Johanna jedoch nicht. Viele Jahre später wird die Geschichte der Päpstin trotzdem von einem Bischof Arnaldo, der sich am Ende des Films als Arnalda, Arns Tochter, herhausstellt, niedergeschrieben und wird so allgemein bekannt.

Unterschiede zur Romanvorlage
Im Film wird das Pontifikat Papst Leos IV. verschwiegen, der eigentlich auf Sergius II. gefolgt wäre, ehe Johanna zur Päpstin gewählt worden ist. Auch der Giftmord wurde im Buch durch Anastasius an Leo verübt und nicht an Sergius, der durch die Gicht geschwächt, eines natürlichen Todes starb.

Ebenso gibt es im Film ein Relikt, das für Johanna von außerordentlicher Wichtigkeit ist. Es ist eine Halskette mit der Abbildung der heiligen Katharina, die sie von ihren Bruder Matthias erhält und später ihrer Schülerin Arnalda überreicht, die es am Ende des Filmes noch immer besitzt. Im Buch taucht dieses Relikt nicht auf.

Im Gegensatz zum Film verbringt Johanna ihre erste gemeinsame Nacht mit Gerold nicht an einem Fluss, sondern in einem leer stehenden Haus, in dem sie sich vor einem Hochwasser retten. Des Weiteren versucht sie das Kind abzutreiben, was wiederum im Film nicht erwähnt wird.

Außerdem wird im Film die Beziehung zwischen Johanna und Gerold in ihrer Kindheit nur kurz abgehandelt, während es im Buch ein Bindeglied zwischen ihnen gibt, einen von Gerold und Johanna eigens aufgezogenen Wolf namens Lukas. Dieser wird nach Gerolds Abreise von Richhild getötet und damit symbolisch die letzte Bindung des Liebespaares für Jahre getrennt.

Im Film stirbt der Haushofmeister Arighis (gespielt von Nicholas Woodeson) nicht, wohingegen er im Buch während des Pontifikates Papst Leos IV. in einem verheerenden Brand dessen Bauprojektes (der so genannten Leoninischen Mauer) von einem brennenden Altartuch erfasst wird und daran qualvoll stirbt, wobei er sich dadurch für Papst Leo geopfert hat. Weiterhin hatte Arighis im Buch nie das Amt des päpstlichen Nomenklators inne. Der Nachfolger des Arighis ist im Buch ein Junge namens Waldipert, der für den Bischof Arsenius (Vater des Anastasius) arbeitet und Leo vergiftet. Im Film ist Waldipert der Kammerdiener des Sergius, ist allerdings auch in Arsenius' Diensten. Über Waldiperts Ermordung erfährt man jedoch nichts mehr in der Verfilmung.

Im Buch ist Renatus der Diener des Sergius, und nicht von Johanna. Ebenso wird Zelestinus im Film nicht erwähnt, während er im Buch am päpstlichen Hof der Kammerdiener ist.

Johanna kann im Buch keine Krankheit durch das Aufnehmen von Urin diagnostizieren, während es im Film ihre bewährteste Methode ist.

Johanna stirbt zwar sowohl im Buch, als auch im Film an den Folgen der Frühgeburt, jedoch stirbt sie im Buch zusammen mit ihrem Liebhaber Gerold. Er stirbt kurz vor ihrem eigenen Tod in ihren Armen, während sie im Film an zwei verschiedenen Orten sterben.

Der Erzähler des Filmes ist, wie sich am Ende herausstellt, ein Mädchen (Arnalda), das von Johanna zu früheren Zeiten unterrichtet wurde, und den selben Weg einschlug: sie verkleidete sich als Mann und wurde zum Bischof von Paris. Sie war es, die von Johannas Pontifikat wusste und sie in das von Anastasius verfasste Päpsteverzeichnis (Liber Pontificalis) eintrug, während er selbst diese aus Rache an ihr nicht niedergeschrieben hatte. Das „Mädchen“, der Bischof Arnaldo, ist somit die Erklärung für das Bestehen der Legende um die Päpstin. Das Mädchen ist die Tochter von einem jungen Mann, dessen Mutter hatte Johanna von ihren Ausschlägen geheilt. Anhand der Ausschläge wurde sie als vermeintliche Leprakranke beinahe als Aussätzige verbannt. Während der Heilung brachte Johanna ihrem Sohn das Rechnen bei. Durch dieses Erlernte konnte der Junge erfolgreich werden. Seinen Dank zeigte er Johanna im Buch, indem er sie aufnahm und gesund pflegte.


Rezensionen
Katharina Dorn vom Focus lobt die authentische Gestaltung des Mittelalters und attestiert dem Regisseur „ein sensibles Gespür für historische Stoffe. […] Wortmann gelingt es, einen Spannungsbogen aufzubauen, der die Zuschauer immer wieder mitreißt, auch wenn manche Entwicklungen vorherzusehen sind.“

Hannah Pilarczyk kritisiert bei Spiegel Online „die Wahl eines Erzählers“, wodurch dem Film „die innere Perspektive der Johanna“ fehle. „Sönke Wortmann verpatzt seine Chance zu einem großen Historienfilm – und mutet seiner Hauptdarstellerin einen grotesken Geschlechterspagat zu.“

Margret Koehler vom Bayerischen Rundfunk stellt fest, dass alles „solide und trotz aller Blutrünstigkeit etwas blutleer seinen Gang“ gehe. „[…] die Kamera verbringt manchmal kleine Wunderwerke, aber es fehlt an Mut und Entschlossenheit, diese Geschichte radikal zu erzählen. Die Figur der Johanna hätte es hergegeben, immerhin eine Frau, von der selbst Grünen-Chefin Claudia Roth noch etwas lernen könnte.“

Georg Fahrion vom Stern meint, es würden „sich wohl nur Literaten daran stören, dass die Charaktere ziemlich eindimensional daherkommen“. Der Film sei „opulentes Popcorn-Kino, unterhaltsam und grandios gefilmt“.

Rüdiger Suchsland sieht in seiner Kritik in Telepolis nur eines positiv: „Der einzige kleine, kurze Lichtblick hier ist John Goodmans Auftritt als Papst. Goodman weiß, dass er in einem schlechten Film ist, findet sich in wackeligen Pappkulissen unter einem schlechten Regisseur wieder und versöhnt sich damit, weil er einfach macht, was er will, seinen eigenen Film erfindet.“

Offizielle Homepage zum Film "Die Päpstin"


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