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Chomsky, N.: Was für Lebewesen sind wir?

Am Anfang etwas zu den Verfassern von Buch (S. 35-243) und Vorwort (S. 7-32):

Letzteres schrieb Akeel Bilgrami, Philosophieprofessor in New York. Am Ende schreibt Bilgrami: „Ich habe hier … versucht, ein Buch zusammenzufassen, dessen intellektuelle Komplexität und Kraft und dessen Bandbreite an Wissen und Originalität in einer Zusammenfassung gar nicht wiedergegeben werden können...“ Dies ist ein understatement in Reinkultur. Denn Bilgrami gibt einen wunderbaren Ein- und Überblick. Man lese das Vorwort vor, während und nach der Lektüre von Chomskys Gedanken.

Der 1928 geborene Verfasser Chomsky (mit vollem Namen Avram Noam Chomsky; siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Noam_Chomsky) war Professor für Linguistik am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston/USA; er verband seine Forschungen mit den Kognitionswissenschaften und der Informatik.

Gleich am Eingang stellt Chomsky die folgenden drei einfach klingenden, fundamentalen Fragen: „Was ist Sprache?“ (= Kapitel 1) Im nächsten Kapitel fragt er: „Was sind die Grenzen des menschlichen Verstandes (wenn es denn solche gibt)?“ Das dritte Kapitel lautet: „Was ist das Gemeinwohl?“ Ein viertes, letztes Kapitel (es ist das längste) ist überschrieben mit: „Die Geheimnisse der Natur – Wie tief verborgen?“ (S. 167-243).

Nach der nicht einfachen Lektüre seien drei Dinge festgehalten:

Dieses neue Buch geht zurück auf drei Vorlesungen im Rahmen der Dewey Lectures und ist insofern, aber auch nur darin ein Buch über uns Menschen, als es mit des Verfassers Blicken das Menschsein als ein sprachliches in Augenschein nimmt. Es ist die Frucht eines langen Forscher- und Gelehrtenlebens, hie und da jedoch veraltet.

Chomsky bezieht sich nirgends auf Bibel oder einen Theologen. In seinem ganzen Buch geht es um die menschliche Sprache, genauer: um ihre Logik, ihren Inhalt und ihre Beziehung zur Realität.

Weil Bibel, Theologie und Verkündigung nicht ohne Sprache vorstellbar sind, möge man die philosophischen Überlegungen und Einsichten zur menschlichen Sprache mit bedenken. Chomsky ist immerhin in der zweiten Hälfte des 20.Jahrhunderts einer der bekanntesten amerikanischen Sprachwissenschaftler. (gm)


Noam Chomsky
Was für Lebewesen sind wir?

Gebunden, 248 Seiten
ISBN: 978-3-518-58694-5
26,-- €

Suhrkamp

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Nassery/Schmidt: Moralische Vortrefflichkeit in Wohlgschaft, H.: Unsterbliche Paare III