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Mundhenk u.a.: Philipp Melanchthon in 100 ...

Philipp Melanchthon in 100 persönlichen Briefen

Sehr laut hallt/e es in den Luther-Reformations-Gedenkjahren „Luther, Luther“ durch die Lande; sehr viel leiser erklangen reformierte Stimmen wie die Calvins oder Zwinglis. In zwei Buchtiteln gesagt: „Luther lesen“ (2016) übertönt „Zwingli lesen“ (2017). Lautmalerisch bleibend nun - wie ein leckerer Nachtisch - diese 100 Briefe des Freundes und Wittenberger Kollegen Luthers.

Circa 9750 Briefe Melanchthons sind überliefert. Denn, so erfährt man in der ausführlichen, informativen „Einleitung“ (S.11-20): „Melanchthon war ein leidenschaftlicher Briefschreiber...“ (S. 16) Zusammen gestellt und mit vielen hilfreichen Anmerkungen versehen, wurden diese 100 ausgewählten Briefe von der Forschungsabteilung Melanchthon der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Kompetenter geht nicht!

Neben fünf Abbildungen (siehe das Verzeichnis S. 195), einer Zeittafel (S. 165-170) und Registern findet man als Hauptinhalt des Buches Briefe Melnchthons an „Könige und Fürsten, Humanisten und Reformatoren, Familienangehörige und Freunde, Kollegen, Studenten und Schüler, sowie deren Väter und Mütter. In wenigen (sechs) Fällen wurden auch Gegenbriefe aufgenommen...“ (S. 9). Sprachlich sind die Briefe in modernes Deutsch gebracht, was ihre Lektüre und ihr Verständnis deutlich verbessert.

Abschließend sei auf drei Briefe besonders aufmerksam gemacht:

- Thema des ersten Briefes ist das Briefeschreiben allgemein.

- Im Brief Nr. 72 („An die Geistlichen in Dänemark“) schrieb Melanchthon: „Von grundlegender Bedeutung ist es, in der Kirche den Katechismusunterricht für die Kinder und die Ungebildeten unablässig zu betreiben. Es ist sehr wichtig, die Grundbegriffe der Lehre schon von kölein auf richtig zu verstehen...“ (S. 128)

- Im letzten Brief nennt Melanchthon wenige Tage vor seinem Tod (1560) sechs „Gründe, warum man den Tod nicht fürchten muss...“ (S. 165f). (gm)

Christine Mundhenk, Matthias Dall'Asta, Heidi Hein (Hg.)
Philipp Melanchthon in 100 persönlichen Briefen

1. Auflage 2017
195 Seiten mit 5 Abb. gebunden
ISBN 978-3-525-55287-2
35,00 €

Vandenhoeck & Ruprecht

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