NEWSletter 02/2012

Rundbrief an die Interessierten, Fans und Freunde von theology.de
ISSN 1611-0269   -    Ausgabe: 02/2012    -    Empfänger: 12.629

INHALT

 
ANGEDACHT: Wenn’s ernst wird: dann wie Ernst I.

Worauf verlassen Sie sich, wenn’s ernst wird? Wie ernst es in der Welt zugeht, verdeutlichen einem täglich die Nachrichten: Finanz- & Staaten-Krisen, Massaker in Nigeria, Unruhen in Ägypten, Bürgerkrieg in Syrien, Havarie in Italien usw. Ernste Dinge, die aber zuweilen (noch) weit weg von uns sind. Aber auch in unserer Nähe erfahren wir Schmerzhaftes. Wenn wir erkranken, uns ein lieb gewordener Mensch verlässt, wir Arbeit und Perspektive verlieren, fragen wir uns: Woher soll ich die Kraft nehmen, um all dies zu ertragen? Worauf kann ich mich noch verlassen, wenn mich alle verlassen?

Mehrer Erlebnisse der letzten Wochen und diese Fragen beschäftigten mich, als ich am Wochenende auf der Burg Rheinfels bei St. Goar, gleich gegenüber der Loreley am Rhein, war. Sie gehörte einst Landgraf Ernst I. von Hessen-Rheinfels (1632-1693). Aufgewachsen ist er in den Grausamkeiten des Dreißigjährigen Krieges, hat selbst als Soldat viele Schlachten und Gemetzel erlebt und knapp überlebt, war in Gefangenschaft, kannte Hunger, Kälte, Krankheit, Schmerz und Entbehrung. Später wählte er Burg Rheinfels als Residenz und baute sie als Festung um. Sie galt in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts als die stärkste Festung auf deutschem Boden. Sie widerstand auch einzig den Angriffen Ludwig XIV., dem französischen Sonnenkönig, und ist auch heute noch nach vielen weiteren Kriegen die größte Burganlage Europas. Besonders imposant ist das vorgelagert Fort. Dort ließ er seinen Leitspruch in das Bollwerk meißeln, damit ihn jeder sofort beim Näherkommen sehen konnte. Hier zeigte er seine Stärke in Stein gehauen, zeigte, wer er war und worauf er sich verlassen konnte.

Eigentlich müsste man erwarten, dass sich dieser Kämpfer auf seine kraftstrotzende Festungsanlage, auf Kanonen, Rüstung und Musketen verlassen hat. Dass seine Stärke von der Feuerkraft seiner Geschütze, der Wehrkraft seiner Burgmauern und der Kampfeskraft seiner Soldaten kommen würde. Doch sein Leitspruch war, den er für alle sichtbar anbringen ließ: FORTITUDO MEA A DOMINO (lateinisch: Meine Stärke kommt von Gott). 
Es ist schon erstaunlich, dass sich Ernst I. nicht auf seine Burg-, Streit- oder Feuermacht verlässt, sondern auf Gott. Dabei ist er nicht naiv und lässt die Burgtore offen oder führt seine Feinde in Versuchung, ihn zu überfallen. Aber er weiß: Wenn’s ernst wird, wenn’s drauf ankommt, dann kommt’s auf Gott an. Das hat er erfahren und das hat er weitergegeben.

Stärke von Gott zu bekommen, heißt: auf Gott zu hören, wenn er zu uns spricht im Gebet und in den Erfahrungen der Bibel. Nach seinem Willen zu leben und sich auf ihn zu verlassen, das macht stark und schenkt Geborgenheit. Diese Stärke hat auch Ernst I. bewiesen, nicht nur im Krieg. So ließ der katholische Ernst I. im Jahre 1666 das „Rheinfelsische Gesangbuch“ drucken, das sowohl katholische als auch lutherische und reformierte Lieder enthielt. Ein mutiger ökumenischer Schritt. Noch gewagter war sein Briefwechsel mit dem Philosophen Leibniz, mit dem er die Möglichkeit erörterte, wie eine Union der verschiedenen christlichen Bekenntnisse möglich gemacht werden könne. Sein Gottvertrauen hat ihm Inspiration, Kraft gegeben und den Mut, sich nicht von Widerständen aufhalten zu lassen, sondern seinen Weg mit Gott zu gehen. Mit Gott durch Leid, Schmerz, Krankheit und Tod.

Den Leitspruch und die Erfahrung Ernst I. gebe ich Ihnen als Antwort mit auf den Weg: „Meine Stärke kommt von Gott“, denn auf seine Zusage kann ich mich verlassen, gerade wenn’s ernst wird: “Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende” (Matthäus 28,20).

Ihr Pfr. Otto W. Ziegelmeier


 
5.000.000: Herzlichen Dank!
Wieder ein Meilenstein, - am Montag, 30.01.2012, in den frühen Morgenstunden kam der 5.000.000ste Besucher auf theology.de!

Wir bedanken uns herzlich für Ihr Interesse, für Ihre Anregungen und Hinweise, die uns stets neu inspirieren und uns anregen, uns mit Ihren Fragen und Überlegungen zu beschäftigen. Dankbar blicken wir auf den seit Jahren stetigen Zuspruch. Daher danken wir Ihnen, - und freuen uns, wenn Sie uns weiterempfehlen und/oder wieder besuchen.

Ihr Interesse ist auch unsere Motivation.

Mit herzlichem Dank
Ihr Team von theology.de

 
GEDENKTAG: Valentinstag, 14.2.

Etwa der Festtag der Blumenhändler? - Falsch geraten, keine Erfindung der Blumenhändler, die propagierten 1950 diesen Tag nur zusätzlich(!) als "Tag der offenen Herzen".

St. Valentin ist der Schutzpatron der Liebenden, Verlobten, Bienenzüchter. Er lebte im 3. Jahrhundert in Rom. 

Der religiöse, in der kirchlichen Liturgie wurzelnde, aber dann wieder vergessene Ursprung des Feiertages besteht darin, dass am 14. Februar in den Kirchen die Ankunft Jesu als himmlischer Bräutigam zur Himmlischen Hochzeit gefeiert wurde und hat nichts mit der Sage um den als Märtyrer gestorbenen heiligen Valentin zu tun.

An Popularität gewann er durch den Handel mit Blumen, besonders jedoch durch die umfangreiche Werbung der Floristen. Der Name des Tages wird heute zumeist auf die Sage des Bischofs Valentin von Terni zurückgeführt, der als christlicher Märtyrer starb. Der Heilige liegt heute vermutlich in der bayerischen Stadt Krumbach, Landkreis Günzburg begraben.

... weiterlesen & Valentin-Legende:

 
FEIERZEIT: Fastnacht ... bis 23.2.

Die Fastnacht, der Fasching oder der Karneval sind keine kirchlich-liturgischen Zeiten, rechnen nicht eigentlich zum kirchlichen Festjahr. Fastnacht ist aber ein Schwellenfest vor dem Aschermittwoch und ohne die nachfolgende Fastenzeit nicht denkbar. Als Karneval, Fastnacht oder Fasching (auch fünfte Jahreszeit) bezeichnet man verschiedene Bräuche, mit denen die Zeit vor dem Aschermittwoch in Ausgelassenheit, Fröhlichkeit und überschäumender Lebensfreude gefeiert wird.

Diese Bräuche haben sich in den zahlreichen Karnevals-, Fastnachts- und Faschingshochburgen mit spezifischen Eigenarten entwickelt. Weitere wichtige Einflüsse sind die Narretei, Lokalpatriotismus und die Verhöhnung der jeweiligen Machthaber zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Verspottete man in Mainz die Franzosen, so konnten in Köln die Preußen straffrei verballhornt werden, die nach dem Wiener Kongress das Rheinland und Westfalen annektiert hatten.

Als "fünfte Jahreszeit" - nämlich neben dem Oster- und Weihnachtsfestkreis und den beiden Zeiten im Jahreskreis gehört die Fastnacht in allen katholischen Ländern zum festen Bestandteil des - nichtliturgischen - Festjahres...

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PFARRER-Initiative: "Aufruf zum Ungehorsam"
Text des "Aufruf zum Ungehorsam" der Pfarrer-Initiative in Österreich

Die römische Verweigerung einer längst notwendigen Kirchenreform und die Untätigkeit der Bischöfe erlauben uns nicht nur, sondern sie zwingen uns, dem Gewissen zu folgen und selbständig tätig zu werden:

Wir Priester wollen künftig Zeichen setzen:

1. WIR WERDEN in Zukunft in jedem Gottesdienst eine Fürbitte um Kirchenreform sprechen. Wir nehmen das Bibelwort ernst: Bittet, und ihr werdet empfangen. Vor Gott gilt Redefreiheit.

2. WIR WERDEN gutwilligen Gläubigen grundsätzlich die Eucharistie nicht verweigern. Das gilt besonders für Geschieden-Wiederverheiratete, für Mitglieder anderer christlicher Kirchen und fallweise auch für Ausgetretene.

3. WIR WERDEN möglichst vermeiden, an Sonn- und Feiertagen mehrfach zu zelebrieren, oder durchreisende und ortsfremde Priester einzusetzen. Besser ein selbstgestalteter Wortgottesdienst als liturgische Gastspielreisen...

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MUSIK: „Musik ist die beste Gottesgabe“
Neues Themenheft der Liturgischen Konferenz, „Musik ist die beste Gottesgabe“, aus der Reihe „Liturgie und Kultur“

Musik ist unter den Künsten die wichtigste für die evangelische Kirche. Insbesondere seit Martin Luther den Gesang im Gottesdienst förderte, haben sich Musik und Theologie, religiöse und musikalische Praxis gegenseitig bereichert. Anlässlich des „Jahres der Kirchenmusik 2012“ widmet sich das neueste Themenheft der Liturgischen Konferenz aus der Reihe „Liturgie und Kultur“ den Wechselbeziehungen zwischen Kirchenmusik und Gegenwartskultur, ästhetischen und theologischen Fragen nach dem Verhältnis von gelebter Religion und gegenwärtigen Musikkulturen zu Beginn des 21. Jahrhunderts.

Das Heft kann gegen einen Druckkostenbeitrag hier bestellt werden:

 
SPIEL: "Godly Play"

"Godly Play" heißt eine Form religiöser Bildung für Kinder (und Erwachsene), die auf eine lebendige Beziehung zur biblischen Botschaft, ein persönliches spirituelles Wachstum und eine individuelle Kompetenz zur Verwendung religiöser Sprache zielt.

Godly Play verbindet die theologische Überzeugung, dass sich Gott im Leben eines jeden Menschen erfahrbar machen will, mit dem pädagogischen Konzept von Maria Montessori.

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ÖKUMENE: Bischof würdigt Juden, Christen und Muslime
Der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm würdigt religiöse Schätze von Juden, Christen und Muslimen
Die bürgerliche Gesellschaft braucht Juden, Christen und Muslime, die die Schätze ihrer Religion in den demokratischen Diskurs einbringen und dabei zur Kraft des Friedens werden.

Das erklärte der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (München) beim Jahresempfang der Evangelischen Akademie Tutzing (Starnberger See) am 25. Januar. In seinem Vortrag „Braucht die Zivilgesellschaft die Kirche?“ sagte der Bischof, dass religiöse Orientierungen jeglicher Herkunft, die Gewalt gebieren und damit die Menschenwürde missachten, die Rede von Gott pervertierten. Gott sei der Schöpfer der Welt und wolle das Leben, nicht den Tod. Als Grundlage für einen ethischen Grundkonsens in der Gesellschaft bezeichnete Bedford-Strohm „das für die christliche Tradition zentrale Doppelgebot der Liebe: ‚Du sollst den Herrn deinen Gott lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit aller deiner Kraft und deinen Nächsten lieben wie dich selbst.’“ Eng in Verbindung mit dem Liebesgebot stehe die „Programmformel“ der Goldenen Regel: „Alles, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch“. Laut Bedford-Strohm wäre es „eine Revolution für die politische Kultur in Deutschland, wenn in der Politik die jeweiligen Kontrahenten sich so anderen gegenüber verhielten, wie sie selbst auch behandelt werden wollten“...

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ISLAMunterricht in Österreich: Materialien, Infos
Links und Materialien zum Islamunterricht in Österreich:

  • Gesamte Rechtsvorschrift für Lehrpläne - islam. Religionsunterricht an Pflichtschulen, mittleren und höheren Schulen, Fassung vom 15.09.2011
  • Gesamte Rechtsvorschrift für Lehrpläne - islam. Religionsunterricht an Pflichtschulen, mittleren und höheren Schulen (Hauptdokument und Anlagen)
  • ISLAM Rel.LehrerInnen: Webseite mit vielen hilfreichen Informationen und Links

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JUDENTUM: Jüdisches Lehrhaus
Jüdisches Lehrhaus von Yaacov Zinvirt, Rabbiner, Dozent, Autor: Yaacov Zinvirt ist Rabbiner der Jüdischen Gemeinde in Duisburg. Eigentlich kam Yaacov Zinvirt nicht nach Deutschland, um zu bleiben. Dass er hier dennoch Wurzeln schlug, hat zwei Gründe. Der erste ist die Liebe: Zinvirt, der in Jerusalem geboren wurde, lernte in Deutschland seine Frau kennen. Der zweite Grund ist, dass er hier eine Aufgabe fand: „Ich habe gesehen, dass ich hier gebraucht werde und dass ich hier etwas zu tun habe.“...

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BLOG: Lectio brevior vom NT-Prof. G. Häfner
Lectio brevior - Aufzeichnungen eines Neutestamentlers (LMU München)

Prof. Dr. Gerd Häfner bloggt. Worum geht es hier? In erster Linie um die Sicht eines Neutestamentlers, also eines Menschen, der sich der Auslegung des zweiten Teils der Bibel verschrieben hat und dabei wissenschaftliche Methoden einsetzt...

... zum Blog:

 
SKURRILES: "Bibelschmuggel" u. "1. natürlich wachsende Kirche"
SKURRILES: Bibelschmuggel im HighTech-Zeitalter
Auch für den Bibelschmuggel ist nun das digitale Zeitalter angebrochen: Auf kleinen Speicherkarten, wie sie etwa in Handys, Smartphones, Foto- und Videokameras benutzt werden, soll die Heilige Schrift und andere christliche Literatur zu Christen gebracht werden, die keine christlich-religiösen Schriften im Laden kaufen können, zum Beispiel in Saudi-Arabien...

SKURRILES: Erste natürlich wachsende Kirche
Einmalig in Europa, bestehend aus 24 Lindenbäumen und zur Landesgartenschau 2012 benutzbar: eine "Wachsende Kirche".
Seit einiger Zeit wächst in Nagold ein Pflanzen-Kunstwerk, eine sogenannte "Wachsende Kirche". Diese besondere Kirche ähnelt einem Pavillon, der aus Lindenbäumen und einem mit lebenden Weiden geflochtenen Zaun besteht. Für die Landesgartenschau haben die evangelische, katholische sowie die evangelisch-methodistische Kirche dieses Gemeinschaftsprojekt ins Leben gerufen...

 
VERANSTALTUNG: Das verdrängte Erbe der Bekennenden Kirche
Frühjahrstagung des Dietrich-Bonhoeffer-Vereins
in Kooperation mit der Martin-Niemöller-Stiftung
und der Stiftung Adam von Trott, Imshausen e. V.

vom 23.-25. März 2012 im Haus Hainstein in Eisenach

Programm & Anmeldung:

 
VERANSTALTUNGEN, TERMINE ... Februar 2012
Wir verweisen auf folgende Veranstaltungen aus unserem Veranstaltungskalender der nächsten Wochen:

 
Datum Veranstaltung Link
01.02.2012 Mi ISLAMKRITIK UND INTERRELIGIÖSE VERSTÄNDIGUNG  
02.02.2012 Do ISLAMKRITIK UND INTERRELIGIÖSE VERSTÄNDIGUNG  
02.02.2012 Do „Kirche findet Stadt“: Frank-Walter Steinmeier bei Auftaktveranstaltung zur Tagungsreihe 2012 der Evangelischen Akademien
04.02.2012 Sa »Kirche 2011: Ein not-wendiger Aufbruch«  
08.02.2012 Mi Giora Feidman präsentiert seine Biographie „Du gehst, du sprichst, du singst, du tanzt“  
08.02.2012 Mi Hamed Abdel-Samad spricht über sein Buch „Krieg oder Frieden“  
10.02.2012 Fr »Geld, Finanzmärkte, Europas Zukunft: Zwischen Wunsch und Wirklichkeit«  
10.02.2012 Fr GESUNDHEIT & GESCHLECHT- KÖRPER & KONSTRUKTION  
11.02.2012 Sa »Geld, Finanzmärkte, Europas Zukunft: Zwischen Wunsch und Wirklichkeit«  
11.02.2012 Sa GESUNDHEIT & GESCHLECHT- KÖRPER & KONSTRUKTION  
12.02.2012 So »Geld, Finanzmärkte, Europas Zukunft: Zwischen Wunsch und Wirklichkeit«  
12.02.2012 So GESUNDHEIT & GESCHLECHT- KÖRPER & KONSTRUKTION  
14.02.2012 Di Bildungsmesse didacta
15.02.2012 Mi Bildungsmesse didacta
15.02.2012 Mi »Wer regiert das Geld? Finanzkrise: Ursachen, Mechanismen und Konsequenzen weltweit«  
16.02.2012 Do Bildungsmesse didacta
17.02.2012 Fr Bildungsmesse didacta
18.02.2012 Sa Bildungsmesse didacta
29.02.2012 Mi RISKANTE ARBEITSWELTEN  

 
BUCH-Empfehlungen ... im Februar 2012

Sie suchen ein bestimmtes theologisches Buch? Hier finden Sie nicht nur ein Buch, hier finden Sie empfehlenswerte Bücher zu den Bereichen Theologie und Kirche, Buch - Neuerscheinungen wie auch Bücher, die sich bewährt haben ... auch in unserem Archiv.

 

Baumert, M.: Natürlich - übernatürlich: Charismen  
Immer wieder hört man von charismatischen Menschen. Aber wie werden eigentlich Charismen entdeckt? Und wie kann man sie fördern? Diese Studie greift mit dieser Frage eine zentrale Diskussion zur ekklesiologischen Thematik auf: Charismen in der örtlichen Gemeinde. Wie verhalten sich die natürlichen Fähigkeiten des Menschen zu den Gaben des Heiligen Geistes? Ein innovativer Schwerpunkt der Studie sind die empirischen Befragungen von Pfarrern und Pfarrerinnen sowie von Gemeindegliedern der Evangelischen Landeskirche in Baden und im charismatisch-pentekostalen Bereich...

Bedford-Strohm, H.: Glück-Seligkeit  
Glück ist ein Megathema. Das "Glücklich sein" gehört ohne Zweifel zu den aussichtsreichsten Kandidaten für den Titel des am häufigsten gesuchten Zieles in vielen Gesellschaften unserer Zeit. Dass das nicht erst heute so ist, zeigt die Tatsache, dass der "pursuit of happiness" es bis in die amerikanischen Verfassungstexte des 18. Jahrhunderts geschafft hat. Aber was ist eigentlich gemeint mit diesem "Glück", dem alle hinterherjagen?...

Beile, M.: Reise durch die Welt des Glaubens  
Mit seinem Buch stellt Markus Beile eine Alternative vor: Ein Konfi-Kurssystem in 9 Samstagen und einem Wochenende. Ein einführender Teil beschreibt die Konzeption eines Konfirmandenjahres, das in monatlichen Konfi-Samstagen strukturiert ist. Die Orientierung an der Symboldidaktik und die Fokussierung des Kurses auf die Kernthemen in der Welt des Glaubens werden vorgestellt und begründet...

Beinhauer-Köhler, B.: Gelenkte Blicke  
«Blickkulturen» im Islam, das Wechselspiel von Sehen, Inszenieren und Verbergen im islamisch geprägten Kulturraum, stehen im Zentrum des Interesses. Das Sehen wird nicht nur innerhalb theologischer Diskurse um das Gottesbild und die Darstellung von Lebewesen reflektiert, es ist auch im Alltag durch komplexe Regelwerke geprägt, die die Perspektiven bestimmen und die Emotionen steuern...

Berger, K.: Kommentar zum Neuen Testament  
Ein wahrhaft einzigartiges Werk: In nur einem Band kommentiert der wohl bekannteste Bibelwissenschaftler im deutschen Sprachraum alle Schriften des Neuen Testaments. Am Beginn jeder Auslegung steht jeweils die Erörterung der wichtigsten Einleitungsfragen, daran schließt die Kommentierung des Textes an. Abschnitt für Abschnitt werden seine Gedankenführung und theologische Aussage erschlossen und der religiöse Gehalt zugänglich gemacht...

Chalandon, S.: Die Legende unserer Väter  
Es beginnt mit der Geschichte eines Ghostwriters: Marcel Frémaux schreibt Auftragsbiographien. Lupuline, die Tochter des über 80 Jahre alten Tescelin Beuzaboc, bittet ihn, die Lebensgeschichte ihres Vaters niederzuschreiben und seine Erlebnisse in der Résistance festzuhalten. Bei Marcel wachsen die Zweifel. Er beginnt zu recherchieren und konfrontiert bald den alten Mann mit seinem Verdacht, dass dessen Erinnerungen erfunden sind...

Foster, P.: Die apokryphen Evangelien  
»Apokryphen« sind dem Wortsinn nach »verborgene« oder »unechte« Bücher, und bezogen auf die Bibel bezeichnet man damit biblische Schriften, deren Zugehörigkeit zum Kanon des Alten oder Neuen Testaments umstritten ist. Im frühen Christentum entstanden genau in der Zeit der restriktiven Festlegung eines biblischen Textbestands eine ganze Reihe von Jesus-Erzählungen...

Gerhards, A.: Wo Gott und Welt sich begegnen  
Früher ein Mittelpunkt des Geschehens, heute für viele nur noch eine Randerscheinung - und dennoch: Eine Kirche ist kein Gebäude wie jedes andere. Als Sakralraum besitzt sie eine eigene Symbolik, die sich mit allen Sinnen erschließen lässt...

Haag, H.: Das Land der Bibel 
Professor Herbert Haag ist ein Kenner der Materie. Er war Professor für Alters Testament in Luzern und Tübingen wie auch Wegbereiter von "Biblische Reisen". Er schreibt also über Länder und Menschen, die er kennt und versteht. Kompetent führt er in Geografe, Geschichte und archäologische Erforschung des Landes und seiner Umwelt ein...

 

Heinzen, G.: Von der Nutzlosigkeit älter zu werden  
Nach dem Sensationserfolg des Kultbuches »Von der Nutzlosigkeit, erwachsen zu werden« ist nun, 25 Jahre später, die Zeit reif für eine Fortsetzung: Die Generation der damals Dreißigjährigen ist gewissermaßen in die Jahre gekommen und fragt sich, was aus ihren Träumen eigentlich geworden ist...

Hofheinz u.a.: Wie kommt die Bibel in die Ethik?  
Die Bibel ist eines der meistzitierten Bücher, wenn es um die Rechtfertigung menschlichen Handelns geht. Wie kann ein reflektierter Umgang mit der Bibel im Blick auf ethisch relevante Gegenwartsfragen aussehen? Gibt es eine Alternative zwischen naiver Anwendung biblischer Texte einerseits und Beliebigkeit im Umgang mit der Bibel andererseits?...

Kusch, R.: Ideenbörse für die Seniorenarbeit  
Die Arbeit mit alten Menschen muss zukünftig den Akzent setzen auf Aktivierung und Beteiligung, dem will dieses Praxisbuch für die Seniorenarbeit Rechnung tragen. Für jeden Monat bietet es einen thematischen Vorschlag und eine Fülle methodischer Hinweise zu dessen Umsetzung...

Mack, U.: Ehrenamtliche Hilfe für Familien mit ...  
Familien mit einem schwerkranken Kind brauchen Hilfe in ihrer schwierigen Situation. Das Ehrenamt ist ein wichtiger Baustein im Netzwerk der Möglichkeiten zur Unterstützung betroffener Familien. Das ist eines der Ergebnisse einer von der Deutschen José Carreras Leukämie-Stiftung geförderten Studie, in der die Situation von Familien mit einem krebskranken Kind untersucht wurde. Ulrich Mack beschreibt hier eine Konzeption für Menschen, die ein Ehrenamt übernehmen möchten...

Magirius, G.: Meister der Kirchenmusik  
Georg Magirius bringt uns in diesem Band die wesentlichen Entwicklungen und Ausprägungen dieser Musikrichtung näher. Dabei fliegen seine Texte leicht dahin, sie informieren ohne je belehrend zu sein....

Preglau-Hämmerle, S.: Katholische Reformbewegungen  
Ein Nachschlagewerk, das die weltweite Vielfalt der katholischen Erneuerungsbewegungen zeigt, die sich "von unten" für Strukturreformen in der katholischen Kirche stark machen...

Rubart, J.L.: Das Haus an der Küste  
Micha beginnt, an seinem Verstand zu zweifeln. Das Haus spiegelt sein Innerstes wider: seine tiefsten Gefühle, verdrängte Verletzungen, längst begrabene Träume. Und Gott scheint bei alledem eine gravierende Rolle zu spielen. Je mehr er sich auf das Haus und seine Räume einlässt, desto mehr gerät sein Leben aus den Fugen. Schon bald muss Micha eine Entscheidung treffen...

Schmitt, A.: Wer von der Liebe singt, ...  
Für die Passionswochen, die Ostertage und die Zeit bis Christi Himmelfahrt bietet dieses zweite liturgische Werkbuch der Reihe Gottesdienstmodelle, Kammerliturgien und (Feier)Abendmahle, Meditationen und Anspiele, Kolumnen und kulturgeschichtliche Skizzen, Gebete und liturgische Miniaturen, Predigten und Predigtideen. Eine Fülle von Anregungen...

Wolf, M.: Der Welt abgelauscht  
Manfred Wolf hat aus Texten Martin Luthers bekannte und weniger bekannte Lebensweisheiten zusammengestellt. Sie haben in den vergangenen Jahrhunderten nichts von ihrer sprachlichen Kraft und Schönheit verloren. Bis heute können Menschen in ihnen ermutigende Impulse für ihr Leben finden...

 


 
FREEWARE-Empfehlung ... im Februar 2012
In der Gemeindearbeit, im Studium, in Redaktionen und Vereinen etc. braucht man leistungsfähige Programme. Wir probieren Programme aus und geben unsere Empfehlungen hier weiter:

 

Free YouTube to MP3 Converter
Diese Freeware extrahiert die Musik aus jedem gewünschten YouTube-Video oder vorliegendem FLV-File und speichert den Ton im praktischen MP3-Format auf der Festplatte...

 


 
GEWINNEN u. GEWONNEN
GEWONNEN ... beim Januar-Preisrätsel:
Wir bedanken uns bei den wieder vielen TeilnehmerInnen unseres Monatsrätsels. Die Glücksfee hatte es wieder nicht leicht, die Gewinner zu ziehen. Es galt, das Rätsel zu lösen:  Wie lautet die Jahreslosung 2012?

Die Lösung finden Sie auf unserer Webseite, die glücklichen Gewinner werden in den nächsten Tagen schriftlich benachrichtigt:

Wir danken herzlich unserem Sponsor  Lektorat.org!

GEWINNEN ... beim Februar-Preisrätsel:
Wer ließ 1666 das "Rheinfelsische Gesangbuch" mit katholischen, lutherischen und reformierten Liedern drucken?
a) Landgraf Ernst I. von Hessen-Rheinfels?
b) Papst Leo X.?
c) Matthias Claudius?
 
... einen Tipp finden Sie hier

Natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen:
3 x 1 Exemplar: H. Haag: Das Land der Bibel
Professor Herbert Haag ist ein Kenner der Materie. Er war Professor für Alters Testament in Luzern und Tübingen wie auch Wegbereiter von "Biblische Reisen". Er schreibt also über Länder und Menschen, die er kennt und versteht. Kompetent führt er in Geografie, Geschichte und archäologische Erforschung des Landes und seiner Umwelt ein! >>>

Gesponsert vom Verlag Katholisches Bibelwerk Stuttgart! Wir danken herzlich unserem Sponsor! 

Einsendeschluss ist der 27.02.2012.
 
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auch über: 
  • Papst hat tierische Probleme: Benedikt XVI. kämpft mit zu anhänglichen Friedenstauben
  • Ruhe in Frieden, Vadim Glowna! Aus Theologie & Missionieren wurde zwar nichts, - aber Dank für viele schöne Filme
  • Landessynode empfiehlt: Hausverbot für Coca-Cola in Kirchen
  • usw.
 
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Mit herzlichen Grüßen und Segenswünschen für eine erfüllte Zeit in der Gewissheit: "Meine Stärke kommt von Gott"
 
Ihr Team von theology.de 

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