NEWSletter 07/2010

Rundbrief an die Interessierten, Fans und Freunde von theology.de
ISSN 1611-0269   -    Ausgabe: 07/2010    -    Empfänger: 9.503

INHALT

ANGEDACHT: Ging Jesus in Urlaub?

Auch wenn man die ganze Bibel studiert, findet man nirgendwo den Begriff „Urlaub“. So ging keiner der biblischen Personen von Stammvater Abraham bis zum Propheten Zephanja in Urlaub. Urlaub scheint in biblischer Zeit kein Thema gewesen zu sein. Vielleicht halten es daher besonders fromme Menschen oder besonders geschäftige Manager für eine Schwäche, Urlaub zu machen und die Seele baumeln zu lassen. Sie scheinen nur den benediktinischen Grundsatz „ora et labora“, bete und arbeite, zu kennen, – und den alltäglichen Stress und Trubel im Umgang mit Vorgesetzten, Kollegen und Kunden, dass man nicht mal mehr Zeit zum Schlafen und zum Essen findet. So war es auf bei den Jüngern damals: „Denn es waren viele, die kamen und gingen, und sie hatten nicht Zeit genug zum Essen“ (Markus 6,31). 

Kennen Sie auch solche Phasen, wo ein Termin den anderen jagt, eine Verpflichtung die nächste, wo man nicht „Nein!“ sagen kann, wo verantwortungsbewusste Entscheidungen gefordert sind, wo man Zeit und Kraft investieren muss? Da reichen oft keine 24 Stunden am Tag und keine sieben Tage in der Woche, da möchte man Tage durcharbeiten, die Nächte zum Tag machen, - bis der Körper auf die Bremse tritt oder besorgte Menschen rechtzeitig einen auf seine menschlichen Grenzen hinweisen. Selbst Gott hat nach der Schöpfung der Welt am 7. Tag geruht, - und der stand gewiss nicht im Verdacht, ein Schlaffi zu sein. Also Ruhe und Urlaub dürfen, ja müssen sein. Diese Ruhe am 7. Tag ist die Krönung der Schöpfung. Der Begriff „Urlaub“ kommt nicht in der Bibel vor, denn er ist viel jünger, er leitet sich vom mittelhochdeutschen Wort für „erlauben“ her. So fragten im Hochmittelalter Ritter ihren Lehnsherren um „urloup“, also „Urlaub“, um seine angestammte Arbeit zu verlassen, - also mal etwas ganz anderes tun.

Auch wenn der Begriff Urlaub in der Bibel nicht vorkommt, was damit gemeint ist, das gibt es sehr wohl. So empfiehlt Jesus seinen engagierten Jüngern: „Geht allein an eine einsame Stätte und ruht ein wenig aus.“ (Markus 6,31). So ging auch Jesus in die Wüste, suchte die Stille, um nachzudenken, zu sich zu kommen und Gott zu finden. 
Daher wünsche ich auch Ihnen eine schöne Urlaubszeit, eine Zeit, um zu entspannen, die Seele baumeln zu lassen, um Ruhe für Körper und Geist zu finden, Zeit zum Staunen und gute Gespräche, mit lieben Menschen und mit Gott. Und kommen Sie entspannt wieder und lassen Sie die wohltuende Urlaubserfahrung noch möglichst lange nachwirken.


Pfr. Otto W. Ziegelmeier

AKTUELL: Mit "Vuvus" & Posaunen
"Vuvuzela-Blasen für Anfänger und Fortgeschrittene"

Spätestens seit der WM 2010 sind die Vuvuzelas in aller Munde bzw. aller Ohren. Für die einen ist es Kult, für die anderen nur Krach. Doch der Hildesheimer Landesposaunenwart Reinhard Gramm und Uwe Rottkamp zeigen eindrucksvoll, dass man mit den Dingern tatsächlich Musik machen kann!

Nicht nur "trööööt", sondern Hymne. Nicht Generve, sondern Melodie. Ursprünglich kommt die Idee aus dem niedersächsischen Bad Salzuflen: Uwe Rottkamp, Redakteur und Hobby-Posaunist rief in seiner Kirche das Projekt "Vuvuzela-Blasen für Anfänger und Fortgeschrittene" ins Leben. Rein technisch gesehen stellt die Tröte ja nichts anderes als eine Trompete dar und ohne bläserische Übung bekommt der Laie auch nur den einen festgelegten Ton heraus. Aber es geht eben auch anders…

... weiterlesen ... und Noten für Vuvus und Posaunen:


THEOLOGE: Lüthi Kurt - Ein Nachruf
Lüthi Kurt - "Den Kirchenschlaf stören, wo es nur geht!"
Kurt Lüthi wurde am 31. Oktober 1923 in Rohrbach, Kt. Bern, Schweiz, geboren. Am 11. Juni 2010 verstarb er im Alter von 86 Jahren.

Kurt Lüthi, der am Reformationstag geboren wurde, sah in der „Reformation“ seine Lebensaufgabe: Reformation von Kirche und Gesellschaft. Gemeinsam mit Wilhelm Dantine, Ferdinand Klostermann und Otto Mauer gründete er den „Ökumenischen Arbeitskreis“. Ökumene war ein Herzstück seines Lebens. Er sprach von der „Fröhlichen Konkurrenz der Konfessionen“.

Über die Verweigerung des Dialogs mit Andersgläubigen sagte er 1980: „Wahrheitsfindung ist nicht mehr möglich. Es entstehen Haltungen der bloßen Macht- und Interessenvertretung. Intellektuell entsteht eine Atmosphäre des Provinziellen, Eindimensionalen, ja der Verdummung.“

In einer Predigt zum katholischen Konzil sagte Kurt Lüthi 1965: „Johannes XXIII. wurde gefragt, was er eigentlich mit dem Konzil wolle. Er habe darauf ein Fenster geöffnet und gesagt: ,Dies, frische Luft in der Kirche.‘ Ein gutes Programm für eine Kirche, in der oft Sauerstoffmangel herrscht! Frische Luft hineinlassen! Den Kirchenschlaf stören, wo es nur geht! Ökumene ist weithin Erneuerung der eigenen Kirche.“

„Theologie als Dialog“ – das war sein Anliegen: Dialog mit Schriftstellern und Künstlern, Dialog mit anderen Religionen und Weltanschauungen, Dialog mit den Human- und Sozialwissenschaften. Theologie ist eine dialogische Wissenschaft. Jeder Absolutheitsanspruch gehört auf den Zentralfriedhof. Lüthis These gibt zu denken: „Verkrüppelte und ideologische Sprache bewirkt verkrüppelte, vorurteilsverhaftete Menschen.“ Kurt Lüthi schätzte den Ausspruch des Schriftstellers Günter Eich: „Von Gott kann man nicht sprechen, wenn man nicht weiß, was Sprache ist. Tut man es dennoch, so zerstört man seinen Namen und erniedrigt ihn zur Propagandaformel.“

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ÖKUMENE: Ökumenischer Schöpfungstag
Die Mitgliedskirchen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) haben beschlossen, jedes Jahr am ersten Freitag im September einen ökumenischen Tag der Schöpfung gemeinsam zu feiern.

Auf dem 2. Ökumenischen Kirchentag ist die Einführung des Schöpfungstags feierlich proklamiert worden. Die Kirchen wollen ein Zeichen für die Wahrnehmung von Umweltproblemen und den bewussten Umgang mit der Schöpfung setzen. Der „Schöpfungstag“ soll gleichzeitig dazu ermutigen, konkrete Schritte zur Bewahrung der Schöpfung einzuüben, sowie bisher geleistetes Engagement fortzusetzen und zu verstärken. Die erste zentrale Feier zum Ökumenischen Schöpfungstag findet in diesem Jahr mit einem Gottesdienst am 3. September 2010 in der griechisch-orthodoxen Kirchengemeinde Hl. Johannes der Täufer zu Brühl (Rheinland) statt. Je nach lokalen und regionalen Gegebenheiten können Gemeinden den Ökumenischen Schöpfungstag auch an einem anderen Termin im Zeitraum zwischen dem 1. September und dem 4. Oktober feiern.

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ÖKUMENE: Akademie der Weltreligionen
Am 23. Juni 2010 wurde die Akademie der Weltreligionen an der Universität Hamburg in Anwesenheit des Präsidenten der Universität Hamburg, Prof. Dr. Dieter Lenzen, sowie der Wissenschaftssenatorin Dr. Herlind Gundelach feierlich eröffnet.

Die Akademie wird sich mit theologischen Ansätzen der Religionen unter Schwerpunktsetzung auf Islam, Judentum, Buddhismus und Alevitentum beschäftigen und hier besonderen Wert auf Dialog und Vernetzung legen. Sie baut auf dem Interdisziplinären Zentrum „Weltreligionen im Dialog“ auf, das sich seit vier Jahren unter Beteiligung von international renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit verschiedenen Religionen auseinandersetzt.

Die Akademie der Weltreligionen ist interdisziplinär aufgestellt. Beteiligt sind Professorinnen und Professoren der Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft, der Fakultät für Geisteswissenschaften sowie der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Angesiedelt ist die Akademie unter Leitung von Prof. Wolfram Weiße an der Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft.

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ÖKUMENE: Christen, Juden, Muslime - ein Studium für alle
Ein Theologiestudium für verschiedene Religionen bietet die protestantische theologische Ausbildungsstätte an der Claremont School of Theology in Claremont (Süd-Kalifornien) an. Dort werden Christen, Juden und Muslime, Hinduisten und Buddhisten zu Geistlichen ausgebildet.

"We envision a model of theological education in which students are educated rigorously and intensively in their own religious traditions and in contact with the other religious traditions that are thriving throughout our society. We aim to instill our students with a strong sense of their own religious identities and the integrity of the religious traditions that they represent, while simultaneously teaching them to recognize the legitimacy and integrity of the other religious traditions which they will encounter at Claremont and the world beyond."

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NETZ: Geistreich.de
Was wäre, wenn es eine große Sammlung von erprobten und innovativen guten Praktiken für kirchliches Handeln gäbe? Was wäre, wenn sich ehren- und hauptamtlich Mitarbeitende über ihre Erfahrungen austauschen könnten - unaufwändig, schnell und bundesweit? Was wäre, wenn diese Erfahrungen dazu beitragen könnten, Kirche einladender, attraktiver und ansprechender zu gestalten?

Das Projekt geistreich.de möchte diese Vision wahr machen und zu einer besseren Vernetzung in der Kirche beitragen. Menschen mit ähnlichen Fragestellungen in Kirchenkreisen oder Gemeinden sollen die Möglichkeit erhalten, sich über innovative Projekte auszutauschen, einander kollegiale Beratung zu geben und gemeinsam neue innovative Ideen zu entwickeln.

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VERANSTALTUNG: Interkulturellewoche 2010
Die Interkulturelle Woche ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie. Sie wird von den Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden, Kommunen, Ausländerbeiräten und Integrationsbeauftragten, Migrantenorganisationen und Initiativgruppen unterstützt und mitgetragen. An der Interkulturellen Woche beteiligen sich zahlreiche Gemeinden, Vereine, Vertreter von Kommunen und Einzelpersonen in mehr als 300 Städten mit insgesamt etwa 3.000 Veranstaltungen.

Die Aktionsformen sind sehr vielfältig. Sie reichen von Lesungen, Musik-, Film-, Theater- und Tanzveranstaltungen, Diskussionen, Workshops, Seminare, Sportveranstaltungen, Festen sowie Tagen der Offenen Türe bei Religionsgemeinschaften, Institutionen, Unterkünften und Schulen bis hin zu Gottesdiensten und Friedensgebeten sowie Andachten.

Die Interkulturelle Woche findet jährlich Ende September, von Sonntag bis Samstag vor dem Erntedankfest statt. Sie wird mit einer zentralen Auftaktveranstaltung bundesweit eröffnet: Dieses Jahr in der Kulturhauptstadt "Essen für das Ruhrgebiet" am Freitag den 24. September.

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VERANSTALTUNGEN, TERMINE ... Juli 2010
Wir verweisen auf folgende Veranstaltungen aus unserem Veranstaltungskalender der nächsten Wochen:

 

Datum

Veranstaltung

01.07.2010 Do

Harfe, Hochzeitsnacht und 7 tote Ehemänner

01.07.2010 Do

Burn-out erkennen

01.07.2010 Do

MIT „SILVER WORKERS“ DIE ZUKUNFT GEWINNEN

02.07.2010 Fr

Burn-out erkennen

02.07.2010 Fr

Quo vadis, Dialog?

03.07.2010 Sa

Quo vadis, Dialog?

04.07.2010 So

Eröffnung: Raum ist Spannung - Eine Ausstellung über Leben und Werk des (Kirchen-)Baumeisters Otto Bartning

04.07.2010 So

Raum ist Spannung - Eine Ausstellung über Leben und Werk des (Kirchen-)Baumeisters Otto Bartning

05.07.2010 Mo

Seelsorgewoche

05.07.2010 Mo

Kompass-Arbeitslosentreff

05.07.2010 Mo

Raum ist Spannung - Eine Ausstellung über Leben und Werk des (Kirchen-)Baumeisters Otto Bartning

06.07.2010 Di

Raum ist Spannung - Eine Ausstellung über Leben und Werk des (Kirchen-)Baumeisters Otto Bartning

07.07.2010 Mi

Raum ist Spannung - Eine Ausstellung über Leben und Werk des (Kirchen-)Baumeisters Otto Bartning

08.07.2010 Do

Raum ist Spannung - Eine Ausstellung über Leben und Werk des (Kirchen-)Baumeisters Otto Bartning

09.07.2010 Fr

KIRCHENAUSTRITT – UND WAS DANN?

09.07.2010 Fr

Raum ist Spannung - Eine Ausstellung über Leben und Werk des (Kirchen-)Baumeisters Otto Bartning

10.07.2010 Sa

KIRCHENAUSTRITT – UND WAS DANN?

10.07.2010 Sa

Raum ist Spannung - Eine Ausstellung über Leben und Werk des (Kirchen-)Baumeisters Otto Bartning

11.07.2010 So

Dialog der Generationen

11.07.2010 So

Raum ist Spannung - Eine Ausstellung über Leben und Werk des (Kirchen-)Baumeisters Otto Bartning

12.07.2010 Mo

Kompass-Arbeitslosentreff

12.07.2010 Mo

Harfe, Hochzeitsnacht & 7 tote Ehemänner

12.07.2010 Mo

Dialog der Generationen

12.07.2010 Mo

Raum ist Spannung - Eine Ausstellung über Leben und Werk des (Kirchen-)Baumeisters Otto Bartning

13.07.2010 Di

Dialog der Generationen

13.07.2010 Di

Raum ist Spannung - Eine Ausstellung über Leben und Werk des (Kirchen-)Baumeisters Otto Bartning

14.07.2010 Mi

Dialog der Generationen

14.07.2010 Mi

Süddeutsche Hospiztage 2010

14.07.2010 Mi

Raum ist Spannung - Eine Ausstellung über Leben und Werk des (Kirchen-)Baumeisters Otto Bartning

15.07.2010 Do

Dialog der Generationen

15.07.2010 Do

Süddeutsche Hospiztage 2010

15.07.2010 Do

Raum ist Spannung - Eine Ausstellung über Leben und Werk des (Kirchen-)Baumeisters Otto Bartning

16.07.2010 Fr

Süddeutsche Hospiztage 2010

16.07.2010 Fr

Raum ist Spannung - Eine Ausstellung über Leben und Werk des (Kirchen-)Baumeisters Otto Bartning

17.07.2010 Sa

Raum ist Spannung - Eine Ausstellung über Leben und Werk des (Kirchen-)Baumeisters Otto Bartning

18.07.2010 So

Raum ist Spannung - Eine Ausstellung über Leben und Werk des (Kirchen-)Baumeisters Otto Bartning

19.07.2010 Mo

Kompass-Arbeitslosentreff

23.07.2010 Fr

Was machst Du nach dem Abi?

24.07.2010 Sa

Was machst Du nach dem Abi?

25.07.2010 So

Was machst Du nach dem Abi?

25.07.2010 So

'Ein jegliches hat seine Zeit'

26.07.2010 Mo

Kompass-Arbeitslosentreff

26.07.2010 Mo

'Ein jegliches hat seine Zeit'

27.07.2010 Di

'Ein jegliches hat seine Zeit'

28.07.2010 Mi

'Ein jegliches hat seine Zeit'

29.07.2010 Do

'Ein jegliches hat seine Zeit'

30.07.2010 Fr

'Ein jegliches hat seine Zeit'

31.07.2010 Sa

'Ein jegliches hat seine Zeit'


Weitere Termine, Veranstaltungen und Details etc.:

Sie können hier kostenfrei Ihre Veranstaltungen, Termine eintragen und dafür werben:

SKURRILES: Pizza Napoli, - aus dem Sargholzofen?
Wie man liest, gehören, Grabplünderungen in Neapel zum Alltag. Doch seitdem es Gerüchte gibt, wofür die Beute auch benutzt wird, ist den Italienern der Appetit gehörig vergangen.

Die Staatsanwaltschaft glaubt, mit den Altsärgen werde lebhafter Handel betrieben. Als billige Alternative würden sie in Pizza- und Brotöfen verfeuert. „In Neapel fehlte nach dem Müllskandal gerade noch die Pizza mit Toten“, spottete die Mailänder Zeitung „Il Giornale“.

Ob möglicherweise neben skrupellosen Pizzabäckern auch ahnungslose Köche das zu Anzündern gepresste Sargholz nutzten, ist unklar. Wahrscheinlich ist, dass die Grabräuber zu einer gut organisierten Bande mit Kontakten bis in die Gemeindeverwaltung gehören, weil „mehrere Stellen die Entsorgung der verwesten Leichen und Särge überprüfen“. 

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SKURRILES: Mit „Null Komma Josef“ zurück zur Kirche
Mit dem „Sachsenhäger Pastorenpils“ kann man in Schaumburg-Lippe im Anschluss an den evangelischen Gottesdienst anstoßen. Denn Pfarrer Josef Kalkusch hat seinen Biergarten direkt vor dem Pfarrhaus wieder geöffnet.

In Kalkuschs „Pastors Garten“ können Besucher während der niedersächsischen Sommerferien (24. Juni bis 4. August) sonntags von 11 bis 18 Uhr neben Kaffee und Kuchen auch das alkoholfreie Bier aus Österreich „Null Komma Josef“ genießen. So kann man sich auf unkonventionelle Weise begegnen. Zum fünften Mal bietet der 61-Jährige in dieser lockeren Atmosphäre auch eine Wiedereintrittsstelle an. „Wir laden Menschen, die lange in Distanz zur Kirche gelebt haben dazu ein, sich wieder in die kirchliche Gemeinschaft einzufädeln.“

So seien im vergangenen Jahr seien 13 Prozent der 101 Wiedereintritte in die Landeskirche in „Pastors Garten“ verzeichnet worden, so Kalkusch.

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SKURRILES: "Papa Paok" - Pöbeln im Namen des Herrn
So kennt man ihn in der Kirche und auf dem Fußballplatz. In der traditionellen schwarzen Soutane, meist mit der zugehörigen Kopfbedeckung - aber um den Hals den Fanschal des Fußballvereins Paok Thessaloniki: So ist Priester Christos bei fast jedem Spiel seines Vereins durchs Stadion gezogen. Um ihn herum oft eine Horde grölender Fans, für die "Papa Paok" wie sie ihn nennen, schon fast zum Vereinsmaskottchen wurde.

So ging das seit Jahren, denn der etwa sechzigjährige Priester Christos ist ein glühender Anhänger der Paok-Mannschaft. Einziges Problem: Die Anhänger des Clubs sind für ihre Gewaltbereitschaft bekannt und beleidigen da auch gerne mal die gegnerische Mannschaft. Und mitten drin war fast immer auch der fußballbegeisterte Priester. Christos Anhänger singen: "Der Priester ist ein Gott"...

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SOFTWARE-Empfehlung: Web-Formular Designer
"Von der Wiege bis zur Bahre, - Formulare, Formulare!", berichtet der Volksmund seit alter Zeit. Und dies gilt auch für das Internet. Auch hier sind Formulare für Kontakt, Rückfragen, Bestellungen von Newsletter oder Waren dringend notwendig. Sie selbst zu basteln, ist oft mühevoll und technisch kniffelig. Da hilft der Web-Formular Designer... 

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CD-Empfehlung: Dietrich Bonhoeffer - Dein Licht scheint in der Nacht
2010 ist es 65 Jahre her, dass der Pfarrer und Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer von den Nationalsozialisten ermordet wurde. Nur wenige Tage vor Ende des Krieges. Dieses Hörspiel zeichnet das Leben Bonhoeffers nach und zeigt, wie aus dem gutbürgerlichen Theologen der engagierte Kämpfer gegen die Nazibarbarei wurde...

... weiterlesen & -hören:

BUCH-Empfehlungen
Sie suchen ein bestimmtes theologisches Buch? Hier finden Sie nicht nur ein Buch, hier finden Sie empfehlenswerte Bücher zu den Bereichen Theologie und Kirche, Buch - Neuerscheinungen wie auch Bücher, die sich bewährt haben ... auch in unserem Archiv.

 

Arnold, J.: Was geschieht im Gottesdienst  
Was geschieht im Gottesdienst? Auf den ersten Blick klingt diese Frage recht harmlos. Man könnte sie als Auftrag verstehen, das zu beschreiben, was in einem Gottesdienst der Reihe nach »dran ist«: Glocken – Orgelvorspiel – Votum und Begrüßung usw. ...

Dehnerdt, E.: Die Reformatorin  
Eleonore Dehnerdt gelingt es mit ihrem Buch sehr gut die spannende Zeit des Einzugs lutherischer Umwälzungen in deutschen Landen lebendig werden zu lassen. Elisabeth stellt sich auf die Seite Luthers und damit gegen ihren Mann. Der Leser erlebt in diesem Buch mit, wie die reformatorischen Ideen Luthers manchmal Familien trennen...

Demel, S.: Handbuch Kirchenrecht  
Vermufft, vorgestrig, abstruses Sondergebiet in Kirche und Theologie - um alles, was mit Kirchenrecht zu tun hat, aus dieser negativen Vorurteilsecke herauszuholen, ist dieses Buch geschrieben. Das völlig neu konzipierte Handbuch Kirchenrecht zeigt auf, dass Kirchenrecht kein Gegensatz zu Leben und Lebendigkeit (in) der Kirche sein muss...

Der große Ratgeber Online-Recht 
Einen gute Rat kann man immer gebrauchen, - so auch den großen Ratgeber Online-Recht! Dieser Ratgeber vermittelt Unternehmern wie Privatanwendern, Gemeinen wie auch Vereinen alles Notwendige und Wissenswerte, um Ärger in der virtuellen Welt zu vermeiden...

Jung, M.H.: Kirchengeschichte, Band 3  
Martin H. Jung skizziert die Grundzüge der Kirchengeschichte. Er blickt auf die christliche Theologie- und Frömmigkeitsgeschichte und bezieht die Wechselbeziehungen zwischen dem Christentum und anderen Religionen ein...

Kasparick, U.: Notbremse  
»Wenn du stille würdest, wäre dir geholfen.« Ulrich Kasparick war plötzlich gezwungen, still zu werden. Der Workaholic, der seit 20 Jahren in der Politik »hyperaktiv« ist, erkrankte schwer und musste auf seinen überstrapazierten Körper hören...

Püttmann, A.: Gesellschaft ohne Gott  
Dieses Buch handelt von einer folgenreichen gesellschaftlichen Veränderung: Ein Volk ist dabei, sich von seinem religiösen und ethischen Fundament zu verabschieden. Der heutige Verfall des Christentums betrifft zuerst die Kirchen, doch darunter leiden werden alle. Gregor Gysi bekannte: „Auch als Nichtgläubiger fürchte ich eine gottlose Gesellschaft“. Es ist daher Zeit für einen Weckruf...

Ruffing, R.: Philosophenzeit  
Der Philosoph Reiner Ruffing hat ein kleines Brevier zur Lebenskunst verfasst, das animieren möchte, den Sinn- und Wertefragen unseres Daseins auf philosophischem Wege nachzugehen. Dazu stellt der Autor philosophische Erkenntnisse und Praktiken vor und zeigt, wie mit ihrer Hilfe eine fundierte Geisteshaltung erworben werden kann...

 


GEWINNEN & GEWONNEN
GEWONNEN ... beim Juni-Preisrätsel:
Wir bedanken uns bei den wieder vielen TeilnehmerInnen unseres Monatsrätsels. Die Glücksfee hatte es wieder nicht leicht, die Gewinner zu ziehen. Es galt das Rätsel zu lösen: Wo ruht Katharina von Siena (1347-1380)?

Die Lösung und die vielen glücklichen Gewinner finden Sie auf unserer Webseite, er wird in den nächsten Tagen schriftlich benachrichtigt:

Wir danken herzlich unserem Sponsor ECHTER Verlag GmbH!


GEWINNEN ... beim Juli-Preisrätsel:
Preisfrage: Woher kommt der Begriff "Urlaub"?
a) Eine Erfindung des ADAC.
b) Vom mittelhochdeutschen "urloup", "erlauben".
c) Eine Marketingstategie der Reisebüros

... einen Tipp finden Sie hier (in ANGEDACHT).

Natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen:
3 Exemplare ... passend zur WM: Magirius, G.: Die Fußballapotheke
Der Theologe, Journalist und Fußballspieler Georg Magirius weiß, wovon er spricht und schreibt! Zwischen An- und Abpfiff eines Fußballspiels begegnet man den großen Lebensfragen. Da wird gezittert und gejubelt, zu erleben sind Aufstieg, Abstieg, Scheitern, Zusammenhalt und wunderbare Wendungen. Die Fußball-Apotheke bietet fromme und unfromme Hilfen für alle möglichen Lebenslagen, in die ein Fußballfan geraten kann.. >>>

Gesponsert von Lektorat.org. Wir danken herzlich unserem Sponsor! 
Einsendeschluss ist der 27.07.2010.

Senden Sie uns Ihre Lösung per Mail:

Mit herzlichen Grüßen und Segenswünschen für eine gesegnete Urlaubszeit
 
Ihr Team von theology.de & Pfr. Otto W. Ziegelmeier


Der nächste NEWSletter erscheint zum 01.08.2010.
NEWSletter 06/2010
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