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In Christus

Den Anstoß für diese Untersuchung gab der Grundlagentext des Rates der EKD „Für uns gestorben“, Gütersloh 2015. In der Argumentation der Verfasser zugunsten einer soteriologischen Deutung des Kreuzestodes Jesu spielt 2 Kor 5,19 in der Fassung „Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit ihm selber …“ eine große Rolle. In dieser Form findet sich der Bibelvers zwar bereits in der Lutherbibel von 1545, doch ist das „und“ und die damit verbundene Teilung des Satzes in keiner griechischen Ausgabe des 2. Korintherbriefes belegt. Abgesehen davon, dass es doch wohl unstatthaft ist, einen authentischen Text des Apostels Paulus durch einen Zusatz zu verändern und als Wort der Heiligen Schrift auszugeben, muss geprüft werden, ob die formelhafte Wendung „in Christus“ eine Deutung „Gott war in Christus“ überhaupt zulässt. ...

Dr. Volker Wagner, Leipzig

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Kein Blut am Kreuz