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Merle, K.: Religion in der Öffentlichkeit

Die Verfasserin (abgekürzt M.) dieser Tübinger Habilitation des Wintersemester 2016/17 ist seit Oktober 2018 in Hamburg Professorin für Praktische Theologie mit den Schwerpunkten Homiletik und Poimenik.

Titel und Untertitel ihrer Arbeit geben präzise die vier Eckpunkte an: Religion, Öffentlichkeit, Digitalisierung und (kirchliche) Kommunikation. Außer der „Einleitung“ (S. 1-29) und dem kurzen „Epilog“ (S. 437-439) geht es in vier längeren Kapiteln um ebendiese Punkte. Am Ende der Einleitung gibt M. auf den S. 24-29 einen gerafften Überblick über den Gang ihrer Studie.

Mit ihrem opulenten Werk trifft M. den Nerv unserer Gegenwart. In Schulen, der Industrie (4.0), Politik, Gesellschaft und Kirche ist Digitaliasierung das allumfassende Thema. Digitalität besitzt eine „kulturstiftende Leistung“, so M. kurz und knapp auf S. 380.

Anhand der Diskussion um die Sterbehilfe bedenkt M. auf den Seiten 255-352 die Behandlung dieses Themas im Netz und analysiert diese anschließend auf einer Metaebene (S. 352-382).

Im Epilog blickt M. zurück und voraus, hält hauptsächlich aber fürs Jetzt auf der letzten Seite fest: „Das Thema der Digitalisierung bietet für die Kirche eine große Chance, die gesellschaftliche Verständigung darüber, wie wir unter den Vorzeichen gegenwärtig stattfindender Transformationsprozesse leben wollen, mit zu gestalten.“

In aller Kürze am Ende ein Dreifaches:
1. Keine Frage, M.s Arbeit hat Grundlagencharakter und ist für jede/n, der/die über die Öffentlichkeitsarbeit der Kirche nachdenkt oder diese verantwortet, hochrelevant.
2. Auf einem anderen Blatt steht, inwieweit es nicht auch Kirche vor und jenseits moderner Digitalität schon immer gab, gibt und geben wird. Beziehung, Liebe und Barmherzigkeit wollen im Alltag gelebt werden und lassen sich nicht medialisieren.
3. Sehr schade finde ich den hohen Preis. (gm)


Kristin Merle
Religion in der Öffentlichkeit
Digitalisierung als Herausforderung für kirchliche Kommunikationskulturen
Reihe: Praktische Theologie im Wissenschaftsdiskurs 22

2019
gebunden 522 S.
99,95 €


Verlag Walter de Gruyter

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