Textversion
Kirche Theologie Schriften Religionen Themen Downloads Service Skurriles Suchen
Startseite Service Bücher Buchempfehlungen

Service


Bücher Software Veranstaltungen Jobangebote Suchmaschinen NEWSletter-Archiv RSS-News Über uns Preisrätsel

Buchempfehlungen Zu Advent, Weihnachten, Neujahr Bücher für das WWW Verlage Antiquariate Zeitschriften

Sitemap NEWSletter LINK-Hinweis Disclaimer Datenschutzerklärung Impressum Kontakt Über uns

Rebenstorf u.a.: Erstes Kirchengemeindebarometer

Hilke Rebenstorf | Petra-Angela Ahrens | Gerhard Wegner
Erstes Kirchengemeindebarometer

Fragt man Menschen nach der Kirche, so wird ihre Antwort sich häufig um positive oder negative Erlebnisse mit Pfarrerinnen oder Pfarrern und/oder Christen drehen; oft werden auch bestimmte Kirchengebäude erwähnt. Das heißt: Kirche kommt nicht zuerst theoretisch-dogmatisch (von oben) in den Blick, sondern in ihrer personalen beziehungsweise örtlichen Ausprägung (von unten). Deshalb völlig zu Recht:„Evangelische Kirche ist Kirchengemeinde.“ (S. 13) Dort – in den fast 15.000 evangelischen und etwa 12.000 katholischen Kirchengemeinden – vollzieht sich religiöses Leben. Sie sind „der Herzschlag der Kirchen“ (S. 9).

Verantwortet wird das örtliche religiöse Leben von den Pfarrerinnen und Pfarrern und den gewählten Kirchenvorständen, Kirchenältesten beziehungsweise Kirchengemeinderäten. Sie stehen im Mittelpunkt dieser vom Sozialwissenschaftlichen Institut (SI) der EKD in Hannover angefertigten und herausgegebenen Studie; seit 2004 ist Gerhard Wegner der Direktor. Fast 4000 Kirchenvorstände aus 1010 Kirchengemeinden wurden befragt. Damit wird ein repräsentativer Durchschnitt erreicht und die EKD-Kirchenmitgliedschafts-Studien ergänzt. Noch mehr: der verblüffend defizitäre kirchensoziologische Kenntnisstand der praktisch-theologischen Wissenschaft (dies wird S. 13 so konstatiert) wird auf den neuesten Stand gebracht.

Für Schnellleser werden S. 10-12 „Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick“ dargeboten. Jeder Kirchengemeinde sei darüber hinaus empfohlen, die zehn idealtypischen Darstellungen von Kirchen vor Ort auf S. 168-173 zu studieren. Denn wie man sich selber beim Blick in einen Spiegel sieht, so erkennt man dort seine Gemeinde, entweder in Reinform oder in einer gewissen Annäherung an die eine oder andere Form.

In summa: ein Muss für jede/n GemeindepfarrerIn und ein Studienbuch für Kirchenvorstände und interessierte Gemeindeglieder. Es ist eine sehr gute Grundlage für Wochenend-Tagungen, darüber hinaus ein gutes Handwerkszeug für die Gemeindeentwicklung zwischen (biblischer ) Tradition, „Markt, Organisation und Gemeinschaft“ (S. 179). (gm)


Hilke Rebenstorf | Petra-Angela Ahrens | Gerhard Wegner
Hrsg. vom Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD
Erstes Kirchengemeindebarometer

2015
ca. 184 Seiten | 15,5 x 23 cm
zahlr. farb. Tab. u. Abb.
Paperback | Fadenheftung
ISBN 978-3-374-04106-0
14,90 EUR

Evangelische Verlagsanstalt Leipzig

Druckbare Version

Campbell/Cilliers: Was die Welt zum Narren hält Grethlein, C.: Abendmahl feiern in Geschichte ...