Arenz, Ewald: Fünf, sechs. sieben, acht

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Arenz, Ewald: Fünf, sechs. sieben, acht

Die Lebenserwartung ist in Deutschland in 2025 im Vergleich zu 2024 weiter angestiegen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, lag es für Frauen bei 83,6 Jahren und bei Männern bei 79,1. Diesen statistischen Fakten verleiht Ewald Arenz, seines Zeichens Gymnasiallehrer in Nürnberg und mit zahlreichen Preisen bedachter Schriftsteller von Romanen und Theaterstücken, in Gestalt des 60jährigen Stepptänzer Anton Fleisch und Blut.

Anton gehört noch lange nicht zur stetig wachsenden Zahl der (sehr) alten, unter Umständen ( sehr) kranken Alten. Aber er lebt im Gefühl des Älterwerdens. Plötzlich spürt er die eigene Endlichkeit und fragt sich, ob er sein Leben richtig gelebt hat. Eine Frage, die ihn wieder an eine alte große Liebe denken lässt. Und da ist Frau Berger, die neue Intendantin „seines“ Theaters. Sie entthront ihn. Er fragt sich, ob er nicht besser aufhören sollte. Aber es geht ja immer noch. Aber wie lange noch? So erlebt Anton in einem beruflichen und privaten Beziehungsgeflecht Liebe, Verluste, neue und alte Konflikte.

Meiner Einschätzung nach ist dieser Roman bestimmt kein Prämien-Buch zum Thema älter-werden, sondern eben Arenz´ Weg, beziehungsweise der Weg seines Protagonisten Anton. Der Weg ist nicht uninteressant beschrieben. Wer im Feld des künstlerischen Tanzes unterwegs ist, liest dieses Buch mit mehr Gewinn. (gm)

Ewald Arenz
Fünf, sechs. sieben, acht

2026
gebunden 238 S.
25,-- €

Dumont-Verlag Köln

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