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Unsere neuen Empfehlungen

Achenbach, Thomas: Die Geschichte vom Lebensvogel

Trauer lässt sich schwer erklären. Wer sie nicht kennt, ahnt oft nur, wie sehr sie einen Menschen erschüttert. Wer sie kennt, weiß, dass sie nicht sauber verläuft, nicht berechenbar, nicht vernünftig und schon gar nicht schnell. Thomas Achenbach nähert sich dieser Erfahrung nicht mit einem Ratgeber im üblichen Sinn, sondern mit einer Erzählung. ...

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Aisslinger, Moritz: Im Jahr Null

Moritz Aisslingers „Im Jahr Null. Rom, Ägypten und ein Prophet in Palästina“ erzählt von einer Schwellenzeit. Der Titel ist bewusst suggestiv: Historisch gibt es kein Jahr Null. Und doch benennt er einen Einschnitt, der bis heute unsere Zeitrechnung, unsere religiöse Vorstellungswelt und unser Geschichtsbewusstsein prägt. Aisslinger nimmt die Jahre um die Zeitenwende in den Blick und macht sichtbar, wie dicht politische Macht, religiöse Sehnsucht und kulturelle Umbrüche damals beieinanderlagen. ...

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Arenz, Ewald: Fünf, sechs. sieben, acht

Anton, 60 Jahre alt, ist Stepptänzer. Ja, er ist nicht mehr so schnell wie früher, aber mit seiner Erfahrung und Ausdruckskraft tanzt er – noch – allen davon. Wer sollte ihm also die Stelle als Choreograf an einer Theaterbühne streitig machen? Doch die neue Intendantin sieht das anders – und engagiert ausgerechnet Emma, Antons Tochter. ...

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Drewermann, Eugen: Allerleirauh – Die Gänsemagd

Märchen sind keine harmlosen Geschichten. Sie erzählen von Angst und Rettung, von Verlorenheit und Wandlung, von Gewalt, Abhängigkeit, Entfremdung und der mühsamen Rückkehr zu sich selbst. Gerade weil sie nicht psychologisch erklären, sondern in Bildern sprechen, reichen sie oft tiefer als direkte Belehrung. Eugen Drewermann hat diese Tiefe seit Jahrzehnten erschlossen. In „Allerleirauh – Die Gänsemagd“ wendet er sich zwei Grimm’schen Märchen zu, die von verletzter Würde und gefährdeter Identität erzählen. ...

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Grün, Anselm: End-lich Mensch sein.

Menschen sind end-liche Wesen: Unser irdisches Leben wird im Sterben sein Ende finden. Anselm Grün ermutigt, davor nicht aus Angst die Augen zu verschließen, sondern diese Realität unseres Menschseins bewusst in den Blick zu nehmen. Er beschreibt drei Wege der Einübung in die Kunst des Sterbens: Schweigen – Loslassen – Verwandlung. Und er zeigt auf, wie in diesem Prozess Jesus ein Lehrer des Vertrauens werden kann. ...

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Haberhausen, Heribert: Die Philosophie der Hundertjährigen und andere

99 Geschichten aus sieben verschiedenen Themenkreisen zum Lesen oder Vorlesen, um innezuhalten und den Moment zu genießen. Wunderbare Begegnungen mit verdichteter Lebenserfahrung in ihrer kurzweiligsten Form. ...

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Hoffmann, Oliver: Glück ist nicht genug

Oliver Hoffmann fragt nicht, wie man noch glücklicher wird. Er fragt, ob die Jagd nach Glück uns nicht vom Eigentlichen ablenkt. Mich reizt an diesem Buch vor allem, dass es eine vertraute Sehnsucht nicht kleinredet, aber neu ausrichtet: weg vom schnellen Wohlgefühl, hin zu einem Leben, das Sinn, Verantwortung und innere Stimmigkeit kennt. ...

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Imbach, Josef: Die Kindheit Jesu

Josef Imbach nimmt sich in „Die Kindheit Jesu. Was wir wissen, was wir glauben und was wir gerne wüssten“ genau dieses Zwischenraums an. Der Titel ist treffend gewählt. Er unterscheidet sauber zwischen historisch Greifbarem, kirchlich Geglaubtem und jenen Wünschen, die Menschen an die Kindheit Jesu herangetragen haben. Das macht den Band theologisch hilfreich und zugleich gut lesbar. ...

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Jelinek, Elfriede: Unter Tieren

Die Wege des Geldes sind unergründlich. Trotzdem bestimmt es unser Leben, also verfolgt Elfriede Jelinek hartnäckig seine Spur. Von der Bibel bis zu René Benko, von blanker Gier bis zu raffiniert getarnter Korruption, von Klassenkampf bis zu blutigen und kostspieligen Kriegen reicht die ewig währende Geschichte, die Jelinek diesmal jedoch ganz aus der Sicht von Tieren erzählt. ...

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Käßmann, Margot: Warum ich Pazifistin bleibe

Frieden klingt leicht, solange kein Krieg herrscht. Wird Krieg aber zur Gegenwart, verändert sich die Sprache. Dann ist von Wehrhaftigkeit, Abschreckung, Verteidigungsfähigkeit und Aufrüstung die Rede. Wer in solchen Zeiten am Pazifismus festhält, steht schnell unter Rechtfertigungsdruck. Margot Käßmann nimmt diesen Druck auf und antwortet mit einem kurzen, klaren und persönlich grundierten Buch: „Warum ich Pazifistin bleibe“. ...

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Karimi, Ahmad Milad: Die Schönheit des Christentums

Ein muslimischer Theologe steht vor dem Kreuz. Sein Glaube sagt Nein zur Kreuzigung Jesu, und doch bleibt er stehen. Er weicht dem Bild nicht aus. Er erklärt es nicht weg. Er nimmt wahr, dass ihn etwas berührt, das er nicht übernehmen kann. Genau in dieser Spannung beginnt Ahmad Milad Karimis Buch „Die Schönheit des Christentums. Eine muslimische Liebeserklärung“ ...

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Rösinger, Christiane: The Joy of Ageing

Christiane Rösinger ist Musikerin, Kreuzbergerin und Großmutter. Von ihr aus könnte das immer so weitergehen, wären da nicht das Älterwerden und die Geldsorgen. Das Altern lässt sich nicht aufhalten, aber um ein bisschen was zu verdienen, beschließt Christiane, einen Altersratgeber zu schreiben. Ohne Illusionen, dafür mit Power!

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Scheidegger, Manuel: Die Zukunft der Intelligenz

Intelligenz hat einen glänzenden Ruf. Sie verspricht Überblick, Kontrolle, Effizienz und Erfolg. In Zeiten Künstlicher Intelligenz wird dieser Ruf noch heller: Maschinen sollen schneller denken, besser ordnen, genauer entscheiden und menschliche Schwächen ausgleichen. Manuel Scheidegger stellt in „Die Zukunft der Intelligenz. Warum wir dümmer klüger wären“ eine wohltuend querliegende Frage: Was verlieren wir, wenn wir Klugheit mit Perfektion verwechseln? ...

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Schlatter, Beat: Malen, Leiden, Sterben

Es gibt Bilder, die in Museen landen. Andere verschwinden auf Estrichen, in Brockenhäusern, Kellern, Flohmärkten oder privaten Restbeständen. Manchmal bleiben sie, ohne dass jemand noch weiß, wer sie gemalt hat, warum sie entstanden sind und welche Hoffnungen einmal an ihnen hingen. Beat Schlatter nimmt sich solcher Bilder an und schenkt ihnen ein zweites Leben. ...

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Shepetiak, Oleh: Der christliche Osten

Der Osten des Christentums ist vielen westlichen Christinnen und Christen nah und fern zugleich. Nah, weil Ikonen, Gesänge, Weihrauch, byzantinische Liturgie und österliche Frömmigkeit längst auch im Westen faszinieren. Fern, weil Begriffe, Riten, Kirchenstrukturen und geistliche Prägungen oft nur bruchstückhaft bekannt sind. Wer sich dem Ostchristentum nähert, betritt keinen exotischen Nebenraum der Kirchengeschichte, sondern eine lebendige Gestalt des christlichen Glaubens. Oleh Shepetiak führt in „Der christliche Osten. Theologie und Praxis“ in diese Welt ein. ...

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Thiede, Werner: Himmlischer Trost

Trost ist ein großes Wort. Es wird oft gebraucht, manchmal zu schnell, manchmal zu dünn. Wer leidet, spürt genau, ob ein Satz trägt oder nur über das Leid hinweggeht. Werner Thiedes Buch „Himmlischer Trost. Zuspruch für alle Lebenslagen“ nimmt diese Unterscheidung ernst. Es sucht keinen Trost, der Wunden zudeckt, sondern einen, der tiefer reicht: in die Gottesbeziehung hinein, in die Hoffnung auf Christus, in die Weite des kommenden Reiches Gottes. ...

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Weber, Ines: Mensch. Talent. Zukunft

Hochschulen bilden Fachleute aus. Aber bilden sie auch Persönlichkeiten? Diese Frage begleitet viele Debatten über Studium, Wissenschaft und berufliche Zukunft. Sie klingt einfach, ist aber unbequem. Denn sie fragt danach, ob Bildung mehr sein darf als Qualifikation, mehr als Kompetenzprofil, mehr als Anpassung an Arbeitsmärkte. Ines Weber setzt mit „Mensch. Talent. Zukunft. Persönlichkeitsbildung an der Hochschule“ genau hier an ...

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