Roth, Michael: Die Bibel als Gefahr für die Ethik

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Roth, Michael: Die Bibel als Gefahr für die Ethik

Mit zwei Bemerkungen beziehungsweise Informationen sei dieses inhaltsreichre, kleine Büchlein (mit 367 Anmerkungen!) vorgestellt.

Die erste zur Person des Verfassers: Roth ist Professor für Systematische Theologie und Sozialethik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz – also der rechte Mann für dieses Problem. Zumal er bereits in 2018 mit Marcus Held „Was ist theologische Ethik? Grundbestimmungen und Grundvorstellungen“ verfasste.

Nun zweitens zur Sache: an den Beispielen Sexualethik und der politischen Ethik wird schnell offenbar, dass das Verhältnis von Bibel und konkretem Verhalten so einfach nicht ist, wie es gelegentlich gesagt wurde und wird; man liest die biblischen Texte dann nur punktuell und assoziativ, also methodisch unkontrolliert. Zurzeit entbrennt dieser alte Streit in der Friedensfrage. Doch dazu äußert sich Roth nicht. Seine Anliegen sind prinzipieller Natur.

Im ersten Teil fragt er: Wie autonom ist die Ethik? Und er bedenkt die Historizität der biblischen Texte und in Teil zwei und drei ihren rechten, vernünftigen, religiösen Gebrauch. Im dritten Teil bestimmt er – so die konzentrierte Zusammenfassung auf S. 91 - den „Ort der Bibel in der Ethik“ zweifach: im Vorfeld einer ethischen Entscheidung und in der Nachbetrachtung der ethischen Argumentation. (gm)

Michael Roth
Die Bibel als Gefahr für die Ethik
Ein systematisch-theologischer Klärungsversuch

2026
Taschenbuch
109 S.
22,-- €

tvz

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