ANGEDACHT zur Jahreslosung 2026
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Liebe Leserinnen und Leser,
es gibt Tage, an denen ich mich frage, wie lange die Welt
noch so taumeln kann: Konflikte, die kein Ende finden.
Worte, die wie Waffen eingesetzt werden. Waffen und
Gewalt, die Menschen und Nationen zum Verzweifeln bringen.
Menschen, die einander verlieren – in Ideologien, in
Angst, in Gleichgültigkeit.
Und manchmal, ganz ehrlich, fühle ich mich selbst wie
jemand, der zwischen den Rissen dieser Zeit balanciert,
suchend nach Halt und nach Lösungen.
Dann lese ich die Jahreslosung. Nicht als Parole, nicht als
Optimismusformel – sondern als ein Wort, das mich leise
berührt: „Siehe, ich mache alles neu!“
Es ist ein Satz, der nicht aus einer heilen Welt stammt.
Johannes hört ihn in einer Zeit von Unterdrückung und
Bedrohung, in der Hoffnung und Überlebensmut rar waren.
Vielleicht spricht mich dieser Satz gerade deshalb so an:
Er kommt aus der Tiefe, nicht von der Oberfläche. Das
„ich“, der Neu-Schöpfer ist Gott, der an Weihnachten als
Kind zu uns kam – kein Superreicher, kein Politiker, kein
Dealmaker, kein King und kein Gewalt-Herrscher.
Dieses „Neu“ Gottes ist kein schneller Aufräumplan für eine
kaputte Welt. Es ist die Verheißung einer Verwandlung, die
mitten in unseren Brüchen beginnt:
In kleinen Gesten der Menschlichkeit, die keiner
Schlagzeile wert sind.
In Worten, die heilen, statt verletzen.
In Entscheidungen, die dem Frieden mehr zutrauen als der
Angst.
Und manchmal spüre ich:
Gottes Neues wächst nicht gegen die Realität,
sondern durch sie hindurch.
Wie Licht, das sich gerade in dunklen Stunden stärker
bemerkbar macht.
Doch bei allem Vertrauen weiß ich:
Nicht alles ändert sich so, wie ich es mir wünsche.
Dietrich Bonhoeffer hat das so klar gesagt:
„Gott erfüllt nicht alle unsere Wünsche, aber alle seine
Verheißungen.“
Und eine dieser Verheißungen klingt nach im nächsten Vers
unserer Jahreslosung:
Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen
Wassers umsonst.“ (Offb 21,6)
Ein Wasser für Müde.
Ein Wort für Suchende.
Ein Anfang – neu, überraschend und getragen von Gott.
Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes und segensreiches 2026 im
Vertrauen auf Gott, der alles neu macht und stets zu uns
steht.
Otto W. Ziegelmeier |
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Als Silvester wird der 31. Dezember, der
letzte Tag des Jahres, bezeichnet. Nach dem
römisch-katholischen Heiligenkalender ist
Papst Silvester I. († 31. Dezember 335) der
Tagesheilige, - es ist sein Todestag. Auf
Silvester folgt der Neujahrstag, der 1. Januar
des folgenden Jahres ...
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Von den sechs in der Kirche des Mittelalters
festzustellenden Neujahrstagen wurde nur der
1.1. festlich begangen, aber mit Maskenzügen,
Ausschweifungen und abergläubischen Bräuchen,
wogegen die Kirche durch Predigten und
Konzilsbeschlüsse (z. B. Tours 567) kämpfte;
noch im 13./14. Jh. wurde in Frankreich der 1.
I. als »Narrenfest« mit parodierten Messen
»gefeiert«. ...
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Neujahr: Wieso ausgerechnet "Guten Rutsch"?
Der Wunsch "Guter Rutsch" geht wohl auf den
aus dem Jiddischen stammenden Begriff "Rosch"
(was übersetzt "Anfang" bedeutet) zurück. Ein
"guter Rutsch" ist also ein "Guter Anfang"!
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Das Epiphaniasfest ist das älteste Fest der
Kirche, das kalendarisch festgelegt war, es
wurde schon um 300 im Osten gefeiert als Fest
der Geburt Jesu, der Taufe Jesu, als
Erinnerung an das Weinwunder zu Kana
(Johannesevangelium 2, 1 - 11) und zuletzt
auch als Erinnerung an die Verklärung Jesu
(Matthäusevangelium 17, 1 - 13), wobei es
regional unterschiedliche Schwerpunkte in der
Feier gab. Im Laufe der Zeit verlagerte sich
im Westen der Schwerpunkt auf die Geschichte
von den drei Weisen aus dem Morgenland,
wodurch ein engerer Bezug zum Christfest
hergestellt wurde. Das Fest ist nicht
eigentlich das Fest der "Heiligen Drei
Könige", sondern das Fest des Kindes in der
Krippe, das in dieser Welt erschienen ist: "Epiphanie"
bedeutet "Erscheinung". ...
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Seit Ende des 16. Jahrhunderts hat sich
besonders in den Niederlanden und Belgien,
aber auch in Deutschland ein Brauch
eingebürgert, der sich bis heute erhalten hat.
Verkleidete Männer oder Knaben zogen als
Dreikönige oder auch als Gefolgsleute eines
vorausgetragenen großen Sterns von Haus zu
Haus. Sie trugen weiße Hemden, waren als
Könige verkleidet oder hatten ortsabhängig
bestimmte Kostüme an. ...
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Das Sternsingen geht auf die Erwähnung der
Sterndeuter in Mt 2,1 zurück. Im sechsten
Jahrhundert wurden auf Grund der drei
Weihegaben (Mt 2,11) und des Bezuges auf Ps 72
drei Personen vermutet. Aus diesen wurden im
achten Jahrhundert Könige mit den Namen
Caspar, Melchior und Balthasar. Im sechzehnten
Jahrhundert lässt sich der Brauch des
Sternsingens erstmals urkundlich nachweisen.
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Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!
(Offenbarung 21,5)
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Alle Jahre wieder trifft man zwischen den
Jahren Verwandte, Freunde, Bekannte, die man
schon lange nicht mehr gesehen hat. Oder auch
solche, die man bei jeder Gelegenheit und
Feier trifft. Bei beiden kann es schwierig
werden, ein spannendes Gespräch zu beginnen.
Hilfreich sind da die "100 Fragen zum
Jahreswechsel" von Evelyne Baumberger ...
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Veranstaltungen, Events, Programme etc. im
Überblick
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Von
September 2025 bis Mai 2026
lädt die ökumenische Filmreihe Kirchen und
Kino an 30 Orten in NRW, Niedersachsen und
Hessen zu über 250 Vorstellungen ein – so
viele wie noch nie. Gezeigt werden acht
herausragende Filme, die von Mut, Freiheit und
Solidarität in schwierigen Zeiten erzählen.
Zum Auftakt läuft der Oscar-prämierte
Spielfilm „Konklave“ von Edward Berger. ...
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Die 10. Europäische Konferenz findet am
Universitätsspital Basel (ZLF) in der Schweiz
in Zusammenarbeit mit der Internationalen
Gesellschaft für Spiritualität und Gesundheit
(IGGS) statt. Es handelt sich um eine
Jubiläumskonferenz ...
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Podcasts sind "Radiosendungen auf Abruf" bzw.
"zum Mitnehmen". Hier finden Sie eine kleine -
gewiss noch wachsende - Auswahl von Podcasts
aus dem Bereich Kirche, Theologie und Religion
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Im Podcast
„Neujahr mit Sabine Rückert“* geht
es um große Fragen zum Jahresbeginn: um
Glauben und Zweifel, um Liebe, Hoffnung – und
auch um überraschende Themen wie die
Möglichkeit außerirdischen Lebens. In einem
offenen, persönlichen Gespräch teilt Sabine
Rückert ihre Gedanken zu Sinn, Verantwortung
und dem, was uns Menschen im Innersten bewegt.
Ein Podcast zum Innehalten, Weiterdenken und
Neu-Anfangen – klug, warmherzig und anregend
zugleich. ...
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Hier finden Sie unsere Buchempfehlungen jeden
Monat neu ... und auch in unserem Archiv: Buch
& Bücher zu Theologie & Kirche
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Buchempfehlungen zu Advent, Weihnachten und
Neujahr: theologisch fundierte,
praxistaugliche Titel für Gottesdienst,
Gemeinde, Hauskreis und persönliche Besinnung
– sorgfältig ausgewählt von theology.de ...
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PREISFRAGE: Seit wann ist Neujahr
am 1. Januar?
a) Seit Papst Innozenz XII. es 1691 festgelegt
hat.
b) Seit dem Jahre 1 nach Christi Geburt durch
die Heiligen 3 Könige.
c) Seit dem Amtsantritt des Erwählten
Römischen Kaiser Karl V. im Jahr 1520.
... einen Tipp finden Sie
hier.
Einsendeschluss ist der 20.01.2026.
Natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen:
2 x 1: Torsten Woyword: Mathilde und
Marie
>>>
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mitmachen! |
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Weihnachten lebt von vertrauten Bildern:
Maria, Josef, das Kind in der Krippe – und
irgendwo am Rand ein paar wohlmeinende Hirten.
In einer Gemeinde im texanischen Houston
wollte man es in diesem Jahr besonders
authentisch machen. Schließlich gehören zur
biblischen Weihnachtsgeschichte auch Tiere.
Also zog bei einem Weihnachtsgottesdienst ein
echtes Kamel ein. Ein echtes. Lebendiges.
Großes. ...
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empfehlen Sie ihn gerne weiter (hier der
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Auch freuen wir uns über Ihre Rückmeldungen, Anregungen
und Kritik per
Mail.
Wir wünschen Ihnen einen gesegneten Januar, bleiben Sie
behütet und beschützt!
Ihr Team von
theology.de
Der nächste NEWSletter erscheint zum 01.02.2026.
Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 20.02.2026. |
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