Jung, V.: Kirche in stürmischen Zeiten
Einmal im Jahr gibt der Kirchenpräsident vor der Synode einen »Bericht zur Lage in Kirche und Gesellschaft«. Das sieht die Kirchenordnung der EKHN so vor. Der Bericht zeigt auf, wie die Kirche durch das Zeitgeschehen herausgefordert ist und wie sie sich konkret dazu verhält. Darin ist er zugleich eine theologisch begründete Zeitansage. ...
Jung: Evangelische Freiheit und Weltverantwortung
Teckin Jung vollzieht eine umfassende Rekonstruktion der Entwicklung der politischen Ethik von Gollwitzer, was durch eine sozialhistorische Lektüre seiner politisch-ethischen Schriften aus dem Zeitraum von den frühen 1950er bis zu den späten 1970er Jahren erfolgt. Damit möchte Jung einen diese Forschungslücke schließenden Beitrag leisten ...
Jüngel/Mostert: Schon jetzt – und dann erst recht!
Im Unterschied zu gegenwärtigen apokalyptischen Parolen und Aktionen, die den Untergang der Welt und das Ende der Zeit beschwören, aber auch im kritischen Gegenüber zu einem trostlosen Verstummen angesichts der Macht des Todes, kommt hier eine biblisch fundierte reformatorische Eschatologie zur Sprache, die höchst aktuell ist und es darum verdient, breit wahrgenommen zu werden. ...
Junginger, H.: Der preußische Adler in der ...
Seine Nähe zum Herrn der himmlischen Heerscharen machte den preußischen Adler zum idealen Herrschaftssymbol der Hohenzollernmonarchie. Nachdem er in der Weimarer Republik der damnatio memoriae verfiel, setzte er 1933 politisch und 1939 militärisch zu einem neuen Höhenflug an. Die angestrebte Wiederherstellung seiner politischen Integrität ist deswegen hoch umstritten. ...
Jürgens, S.: Auf du und du
»Diese kleine Gebetsschule ist durch die Anfragen vieler Menschen entstanden, die noch nicht oder nicht mehr beten konnten, mit denen ich nach Wegen zum Gebet suchen durfte, sei es in Seminaren oder in der geistlichen Begleitung. Und sie ist entstanden durch mein eigenes Suchen und Fragen. ..."
Jürgens, S.: Ausgeheuchelt!
Katholisch aufgewachsen, Priester geworden, als Kaplan auf Wolke sieben: und dann? Dann erfährt Stefan Jürgens eine Kirche, die sich durch ihre Hierarchie selbst lähmt, die am Klerikalismus erstickt, die an einer Sprache festhält, die keiner mehr versteht, die Frauen, Homosexuelle und geschiedene Wiederverheiratete diskriminiert. All das beschreibt Jürgens – so pointiert und provokant ...